09 February 2026, 17:41

Großrazzia in Bottrop: 32 Verstöße in Shisha-Bars und Restaurants entdeckt

Eine Gruppe von Feuerwehrleuten in Gasmasken und Helmen steht vor einer rauchenden Tür, mit Rohren und anderen Gegenständen im Hintergrund, was auf einen begrenzten Raum hinweist.

Großrazzia in Bottrop: 32 Verstöße in Shisha-Bars und Restaurants entdeckt

Großrazzia in Bottrop: 32 Verstöße in Gastronomie und Shisha-Bars aufgedeckt

Am Freitagabend rollte eine großangelegte Kontrollaktion durch Bottrop. Teams aus Gewerbeaufsicht, Polizei, kommunalen Ordnungsbehörden und Steuerfahndern durchsuchten gemeinsam Gaststätten in der gesamten Stadt. Im Fokus standen Teehäuser, Shisha-Bars und Restaurants.

Bei der Aktion deckten die Behörden 32 Verstöße auf – vor allem gegen das Jugendschutzgesetz, das Nichtraucherschutzgesetz und baurechtliche Vorschriften. In zwei schweren Fällen waren Notausgänge verriegelt, was im Brandfall oder bei anderen Notlagen eine akute Gefahr darstellte.

Zudem wiesen viele Betriebe Mängel beim Brandschutz auf: Feuerlöscher fehlten oder waren abgelaufen. Michael Althammer, Leiter des Bottroper Ordnungsamts, betonte, dass Verbraucherschutz und öffentliche Sicherheit für Gastronomiebetriebe oberste Priorität haben müssten.

Die Razzia reiht sich in eine Serie ähnlicher Großkontrollen in Nordrhein-Westfalen ein. Zwischen 2024 und 2025 fanden rund 15 vergleichbare Einsätze statt, an denen oft Zoll, Polizei, Ausländerbehörden und Arbeitsämter beteiligt waren. So setzte etwa die Kölner Aktion Saturn im Januar 2025 über 200 Beamte ein, um illegale Beschäftigung und Verstöße gegen das Aufenthaltsrecht zu bekämpfen.

Den betroffenen Betreibern drohen nun verwaltungsrechtliche Verfahren. Bei schweren Verstößen können Bußgelder von bis zu 500.000 Euro fällig werden.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Weitere Kontrollen sind bereits in Planung. Die Behörden werden ihre Zusammenarbeit fortsetzen, um die Einhaltung gesetzlicher Standards durchzusetzen und Risiken für die Öffentlichkeit zu minimieren. Die Aktion unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, die Aufsicht über Bottrops Gastronomieszene zu verschärfen.