Güterslohs Kulturforum 2026: Künstler:innen und Politik im Dialog über die Zukunft der Stadt
Milan SüßebierGüterslohs Kulturforum 2026: Künstler:innen und Politik im Dialog über die Zukunft der Stadt
Güterslohs jährliches Kulturforum fand am 10. Februar 2026 in der Druckwerkstatt Holzpixel statt. Dort trafen sich Künstler:innen, Kulturbegeisterte und lokale Akteur:innen, um über die Herausforderungen im städtischen Kulturbereich zu diskutieren und laufende Projekte vorzustellen. Die Gütersloher Musikerin Ana umrahmte die Gespräche des Abends mit Live-Musik.
Die Veranstaltung wurde von Manfred Makowski, Gründer von Holzpixel und interdisziplinärem Designer, moderiert. Als Plattform für kreativen Austausch sollte das Forum den Dialog innerhalb der Gütersloher Kulturszene stärken.
Den Hauptvortrag hielt Michael Kortländer, Bildhauer und Raumkünstler, der für seine "Raumbilder" bekannt ist – Werke, die Skulptur, Installation und Malerei verbinden. Kortländer engagiert sich zudem in der Kulturpolitik: Er leitet den Düsseldorfer Künstlerhilfsverein und ist Mitbegründer von Düsseldorf Palermo e.V., einer Initiative zur Förderung künstlerischer Zusammenarbeit.
Andreas Kimpel, Güterslohs Kulturdezernent, blickt auf die kulturellen Entwicklungen der Stadt zurück und skizzierte Perspektiven für die Zukunft. Er betonte, dass Mut, Geduld und Brückenbau entscheidend seien, um eine wirksame Kulturpolitik zu gestalten. Das Forum bot zwar eine Bühne für vielfältige Stimmen, konkrete Projekte zu Kimpels Zielen – etwa sozialer Zusammenhalt oder politische Teilhabe – wurden in den verfügbaren Berichten jedoch nicht näher benannt.
Das Kulturforum 2026 unterstrich Güterslohs Engagement, künstlerische und politische Diskurse zu fördern. Durch den Austausch von Schöpfer:innen, Verantwortlichen und Bürger:innen rückte die Veranstaltung die laufenden Bemühungen um die städtische Kulturlandschaft in den Fokus. In den kommenden Monaten dürften sich aus den Gesprächen weitere Initiativen entwickeln.
