18 June 2026, 22:24

Hagen setzt auf Digitalisierung für smarteren Klimaschutz in der Industrie

Daten für den Energieübergang: klimakommune.digital in der Industrie

Hagen setzt auf Digitalisierung für smarteren Klimaschutz in der Industrie

Die Initiative klimakommune.digital revolutioniert den Klimaschutz in Hagen durch Digitalisierung

Die Initiative klimakommune.digital verändert, wie Hagen den Klimaschutz mithilfe der Digitalisierung angeht. Sie verbindet lokale Unternehmen, Energieexpert:innen und digitale Werkzeuge, um den Energieverbrauch in der Industrie zu erfassen und zu optimieren.

Geleitet wird das Projekt vom Future Energy Lab im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Vier mittelständische Industrieunternehmen aus Hagen beteiligen sich: Härte Technik Hagen, KB Schmiedetechnik, Federnwerke Grüber und RUD-SCHÖTTLER. Gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum für Energieeffizienz durch Digitalisierung (KEDi) und dem regionalen Energieversorger ENERVIE arbeiten sie daran, industrielle Prozesse energieeffizienter zu gestalten.

In jedem Betrieb wurden Sensoren an einzelnen Maschinen installiert, um präzise Energiedaten zu sammeln. Damit ersetzen sie grobe Unternehmensschätzungen durch detaillierte, maschinenscharfe Messwerte. ENERVIE systematisiert diese Daten und stellt sie über ein Energiemanagementsystem dar – so erhalten die Unternehmen klare Einblicke in ihren Energieverbrauch.

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KEDi unterstützt die Betriebe dabei, die aufgezeichneten Daten auszuwerten, um Schwachstellen zu erkennen und Abläufe zu optimieren. Künftig wird die Urban Data Platform des Projekts die CO₂-Emissionen der Unternehmen abbilden und so die Wirkung von Verbesserungen für alle sichtbar machen. Das Future Energy Lab gibt zudem seine Umsetzungserfahrungen weiter, um andere Kommunen und Betriebe bei ähnlichen Vorhaben zu beraten.

Die Initiative zeigt: Digitalisierung und Klimaschutz in der Industrie lassen sich Hand in Hand umsetzen, wenn Fachwissen gebündelt wird. Die teilnehmenden Unternehmen erhalten handfeste Daten für mehr Effizienz, während das Projekt als übertragbares Vorbild dient. Die Plattform wird die Emissionen öffentlich darstellen – und so die Verbreitung energieeffizienter Praktiken fördern.

Quelle