04 March 2026, 17:49

Häkelworkshop schafft Rosen gegen Gewalt am 24. November im Reduit-Zentrum

Ein Logo mit den Wörtern "Office on Violence Against Women" in fetter, schwarzer Schrift, das eine Gruppe von Menschen verschiedenen Alters, Geschlechts und Ethnien zeigt, die im Kreis mit verschränkten Armen stehen und so Einheit und Solidarität symbolisieren, vor einem hellgelben Hintergrund.

Häkelworkshop schafft Rosen gegen Gewalt am 24. November im Reduit-Zentrum

Häkelworkshop im Reduit-Jugend- und Nachbarschaftszentrum am 24. November um 17 Uhr

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Am Montag, dem 24. November, findet um 17 Uhr im Reduit-Jugend- und Nachbarschaftszentrum ein Häkelworkshop statt. Die Veranstaltung steht im Zeichen des Internationalen Tages zur Beseitigung patriarchaler Gewalt. Teilnehmende werden im Rahmen der Kampagne "Rosen gegen Gewalt" handgefertigte Rosen anfertigen.

Eingeladen sind FLINTA-Personen ab 14 Jahren. Gemeinsam häkeln sie Rosen als Symbol der Solidarität gegen geschlechtsspezifische Gewalt. Die Initiative wird öffentlich von Dr. Patricia Becher, Stadträtin für Soziales, unterstützt.

Nach dem Workshop schließt sich ein Solidaritätsmarsch an, bei dem die selbstgemachten Rosen verteilt werden, um auf das Thema aufmerksam zu machen.

Ähnliche Aktionen gab es in den vergangenen Jahren bundesweit. Zwischen 2021 und 2025 fanden in Städten wie Berlin, Hamburg und München mindestens 20 bis 30 Rosenverteilungen statt. Auch kleinere Städte wie Freiburg und Tübingen organisierten Veranstaltungen – oft initiiert von Gruppen wie "Omas gegen Rechts" oder lokalen feministischen Netzwerken. Häufig fielen die Aktionen mit dem Internationalen Frauentag zusammen oder folgten auf besonders medienwirksame Femizide.

Der Workshop und der anschließende Marsch sollen die anhaltenden Bemühungen gegen patriarchale Gewalt sichtbar machen. Die handgefertigten Rosen dienen als sichtbares Protestzeichen in der Gemeinschaft. Die Organisator:innen hoffen, dass die Veranstaltung zu einer breiteren Beteiligung an künftigen Kampagnen anregt.