Hamm verwandelt altes Kaufhof-Gebäude in lebendiges Heinemann-Quartier
Rolf-Peter ScheelHamm verwandelt altes Kaufhof-Gebäude in lebendiges Heinemann-Quartier
Das seit langem leer stehende Kaufhof-Gebäude in Hamm steht vor einer grundlegenden Umgestaltung. Mit dem Projekt Heinemann-Quartier soll das Gelände zu einem modernen, gemischt genutzten Stadtzentrum umgewandelt werden. Die Entwickler erwarten, dass die Neugestaltung das städtische Bild Hamms mit Büros, Wohnraum und Kulturflächen prägen wird.
Das ehemalige Kaufhaus steht bereits seit fünf Jahren leer. Nun soll der Abriss im Frühjahr 2026 beginnen und etwa fünf Monate dauern. Nach der Räumung des Geländes starten die Bauarbeiten, wobei die Fertigstellung frühestens 2029 erwartet wird.
Das Heinemann-Quartier wird auf einer Fläche von 7.400 Quadratmetern entstehen und drei Hauptgebäudeabschnitte sowie ein mehrstöckiges Parkhaus für 300 bis 400 Fahrzeuge umfassen. Die gesamte Nutzfläche wird rund 12.900 Quadratmeter betragen. Erste Gespräche mit potenziellen Mietern deuten auf großes Interesse hin, insbesondere an Büro- und Praxisflächen.
Nachhaltigkeit spielt im Entwurf eine zentrale Rolle. Geplant sind begrünte Dächer, eine bepflanzte Parkhausdachfläche und Photovoltaikanlagen. Zudem wird das gesamte Quartier barrierefrei gestaltet. Die Bauanträge sollen bis Ende 2025 oder Anfang 2026 eingereicht werden.
Das Projekt markiert den Wandel von einem reinen Warenhaus zu einem lebendigen urbanen Zentrum. Neben Büros und Wohnungen werden im Quartier Restaurants, Kulturstätten und öffentliche Plätze entstehen. Das Heinemann-Quartier stellt eine Investition im hohen zweistelligen Millionenbereich dar. Nach der Fertigstellung wird es in Hamms Innenstadt eine Mischung aus Arbeits-, Wohn- und Freizeitflächen bieten. Mit dem Fokus auf Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit soll ein langfristiger Mehrwert für die Stadtgesellschaft geschaffen werden.






