25 March 2026, 12:36

Henkel kämpft mit steigenden Kosten durch hohe Ölpreise und Lieferkettenprobleme

Liniengraph, der einen abwärtsgerichteten Trend in den projizierten zukünftigen Ölimporten zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Henkel kämpft mit steigenden Kosten durch hohe Ölpreise und Lieferkettenprobleme

Der Konsumgüterkonzern Henkel, bekannt für Marken wie Persil und Schwarzkopf, kämpft mit steigenden Kosten durch höhere Ölpreise. Im Jahr 2021 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von rund 20,5 Milliarden Euro, doch nun belasten Lieferkettenengpässe die Gewinnmargen. Vorstandsvorsitzender Carsten Knobel warnte, dass Verzögerungen bei Preisanpassungen die Auswirkungen der Krise verschärfen könnten.

Die globale Nachfrage nach Henkel-Produkten entwickelte sich im vergangenen Jahr regional sehr unterschiedlich. In Asien und Lateinamerika verzeichneten Persil und Schwarzkopf stetiges Wachstum. In Europa und Nordamerika gingen die Umsätze dagegen leicht zurück, da Verbraucher zunehmend zu günstigeren oder nachhaltigeren Alternativen griffen.

Der Hauptgrund für die gestiegenen Ausgaben sind die höheren Ölpreise. Zulieferer und Logistikunternehmen geben ihre eigenen Mehrkosten weiter, was Material- und Transportpreise in die Höhe treibt. Henkel beschäftigt weltweit etwa 47.000 Mitarbeiter, wobei weniger als ein Fünftel in Deutschland ansässig ist.

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Knobel betont, dass das Unternehmen die Preise anheben müsse, um die höheren Kosten auszugleichen. Er vertraut darauf, dass die starke Markenbindung – insbesondere bei Persil und Schwarzkopf – die Erhöhungen rechtfertigt. Henkel hofft, dass sich die aktuelle Krise noch vor Jahresende abschwächt.

Der Konzern setzt auf die Stärke seiner Marken, um die höheren Kosten zu stemmen, ohne Kunden zu verlieren. Im Mittelpunkt steht die Hervorhebung der Produktvorteile, um die Preisanpassungen zu stützen. Fürs Erste beobachtet das Unternehmen genau, ob sich die wirtschaftliche Belastung in den kommenden Monaten verringert.

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