HSNR und Zonta Clubs kämpfen mit zwei Veranstaltungen gegen digitale Gewalt an Frauen

Iwona Rogge
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Eine Frau in einem weißen Hemd steht vor einem Gebäude mit einem Zitat über Einheit und Unterstützung für Opfer von Extremismus, insbesondere Frauen, mit einem Logo in der rechten unteren Ecke.Iwona Rogge

HSNR und Zonta Clubs kämpfen mit zwei Veranstaltungen gegen digitale Gewalt an Frauen

Hochschule Niederrhein (HSNR) veranstaltet gemeinsam mit den Zonta Clubs Krefeld und Zonta Club Krefeld am Rhein zwei Veranstaltungen zum Thema geschlechtsspezifische Gewalt. Die Treffen sind Teil der weltweiten Orange Days-Kampagne von UN Women, die ein Ende der Gewalt gegen Frauen und Mädchen fordert. Beide Veranstaltungen bringen Betroffene, Aktivist:innen und die Öffentlichkeit zusammen, um über digitale Gewalt, rechtlichen Schutz und Präventionsmaßnahmen zu diskutieren.

Die erste Veranstaltung mit dem Titel "Von Dickpics bis Deepfakes" findet am 25. November 2025 – dem Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen – statt. Sie wird auf dem Campus Krefeld-Süd in Gebäude J, Raum JE09, abgehalten, mit der Möglichkeit zur virtuellen Teilnahme über Zoom. Als Referentin spricht Kathi Heffe von HateAid, einer Berliner Organisation, die Opfer digitaler Gewalt unterstützt.

Am 26. November folgt eine zweite Veranstaltung im Future Work Lab in der Krefelder Innenstadt, die Kunst und Fachdiskussion verbindet. Teilnehmende setzen sich mit aktuellen Entwicklungen digitaler Gewalt gegen Frauen, rechtlichen Gegenmaßnahmen und Präventionsstrategien auseinander. Das Programm umfasst ausgewählte Werke aus "Play for Today" sowie eine interaktive Podiumsdiskussion mit Vertreter:innen zentraler Krefelder Institutionen.

Beide Veranstaltungen richten sich an Betroffene, Engagierte und alle, die sich für die Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt interessieren. Sie stehen im Einklang mit den Zielen der Orange Days, die Aufklärung fördern und strukturellen Wandel anstoßen wollen.

Im Fokus stehen die Herausforderungen digitaler Gewalt, zugleich werden praktische Einblicke in rechtliche und präventive Maßnahmen geboten. Die Organisator:innen möchten den Dialog stärken und lokale Initiativen gegen geschlechtsspezifische Übergriffe unterstützen. Die Teilnahme ist kostenfrei – sowohl vor Ort als auch online möglich.

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