11 May 2026, 06:32

Hunderte protestieren in Nörvenich gegen Atomwaffen und NATO-Manöver

Eine große Gruppe von Menschen marschiert auf einer Straße bei einer Demonstration gegen Atomkraft in Deutschland, mit Transparenten und Fahnen, mit Fahrzeugen auf der rechten Seite und Gebäuden, Laternenpfählen, Bäumen und einem Tor im Hintergrund.

Hunderte protestieren in Nörvenich gegen Atomwaffen und NATO-Manöver

Rund 150 Menschen versammelten sich heute in Nörvenich bei Düren, um gegen Atomwaffen zu protestieren. Die Demonstration richtete sich gegen die deutsche Beteiligung an der NATO-Politik der nuklearen Teilhabe, die nach Ansicht der Protestierenden gegen internationales Recht verstößt. Die Aktion fand nur wenige Tage vor einem geplanten NATO-Manöver statt, an dem deutsche Kampfflugzeuge teilnehmen sollen.

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Die Kundgebung wurde von mehr als 30 Friedensgruppen organisiert. Die Demonstranten forderten die vollständige Abziehung aller Atomwaffen von deutschem Boden. Viele hielten Schilder hoch und skandierten Parolen wie „Nein zu Atomwaffen!“.

Im Mittelpunkt der Proteste stand das bevorstehende NATO-Manöver, das nächste Woche beginnen soll. Dabei werden Tornado- und Eurofighter-Jets vom Flugplatz Nörvenich eingesetzt – Kampfflugzeuge, die atomwaffenfähig sind. Die Aktivisten argumentierten, dass Deutschlands Rolle bei der nuklearen Teilhabe im Widerspruch zu internationalen Abrüstungsabkommen stehe.

Trotz ihrer Ablehnung von Atomwaffen sprachen sich die Demonstranten zugleich für den aktuellen Friedensplan im Nahen Osten zwischen Israel und den Palästinensern aus. Sie betonten, dass Konflikte durch Diplomatie und nicht mit militärischer Gewalt gelöst werden müssten.

Die Kundgebung endete friedlich. Die Organisatoren riefen die Bundesregierung auf, ihre Atompolitik zu überdenken. Das NATO-Manöver wird wie geplant stattfinden, mit Beteiligung von Maschinen aus Nörvenich. Die Protestierenden kündigten an, ihren Kampf gegen Atomwaffen in Deutschland fortzusetzen.

Quelle