27 December 2025, 03:58

Ingolstadt präsentiert bahnbrechendes Konzept für die Wärmewende bis 2030

Eine Feuerwehrauto steht im Schnee vor Gebäuden, mit Geschäften und Laternen auf der linken Seite, einer Ampel in der Mitte und Schnee auf dem Boden.

Ingolstadt präsentiert bahnbrechendes Konzept für die Wärmewende bis 2030

Ingolstadt stellt Wärmewende-Konzept vor: Klimaneutrale Wärmeversorgung als Modell für NRW

Ingolstadt hat seinen Plan für die Wärmewende vorgestellt, der eine klimaneutrale Wärmeversorgung für die Stadt schaffen soll. Das Projekt wurde bei einem Frühstücksforum präsentiert, an dem Landesvertreter und lokale Führungskräfte teilnahmen. Vize-Ministerpräsidentin Mona Neubaur lobte die Initiative als Vorbild für die übergeordnete Energiestrategie Nordrhein-Westfalens.

Eröffnet wurde die Veranstaltung mit einer Rede von Rainer Schmeltzer, Vizepräsident des Landtags. Er betonte die Bedeutung einer erfolgreichen Wärmewende für die Zukunft der Region. Im Anschluss stellten das Klimaschutz- und Anpassungsamt sowie Dr. Janos Breuer von der evety GmbH das detaillierte Konzept Ingolstadts vor.

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Die Strategie der Stadt sieht klare Schritte vor, um auf nachhaltige Heizsysteme umzustellen und lokale Energienetze auszubauen. Ministerin Neubaur hob die Effizienz des Projekts hervor und verwies darauf, dass es bereits in der Evaluierungsphase sei – und damit vielen ähnlichen Vorhaben weit voraus. Sie bezeichnete es als zentrales Beispiel innerhalb der Landesenergie- und Wärmestrategie 2024. Neben dem Ingolstädter Plan wurden auf dem Forum weitere Projekte vorgestellt, darunter der "Smart Energy Hub" in Düsseldorf, das genossenschaftliche Fernwärmenetz in Wuppertal und das umfassende Energiekonzept Mönchengladbachs. Auch das Projekt "WärmeEngel" im Oberbergischen Kreis und Beiträge der örtlichen Handwerkskammern wurden präsentiert.

Das Wärmewende-Konzept bildet nun die strategische Grundlage für die zukünftige Energieversorgung Ingolstadts. Mit Unterstützung des Landes und laufender Bewertung strebt die Stadt an, Maßstäbe für klimaneutrale Wärme zu setzen. Die Fortschritte des Projekts könnten ähnliche Initiativen in ganz Nordrhein-Westfalen prägen.