Ingolstadts Bäder stehen vor großem Umbau – dank Millionenförderung aus NRW
Jacqueline RöhrdanzIngolstadts Bäder stehen vor großem Umbau – dank Millionenförderung aus NRW
Ingolstadt's Bäder könnten bald umfassend modernisiert werden – dank einer neuen Förderinitiative. Ein gemeinsamer Antrag, eingebunden in das nordrhein-westfälische Programm "Sportmilliarde", zielt darauf ab, finanzielle Mittel für zwei zentrale Projekte zu sichern. Bei einer Bewilligung würden die Pläne den Zugang zu Wassersportarten ausbauen und Reha-Angebote in der gesamten Stadt stärken.
Der Vorschlag sieht Landesmittel für den Bau eines eigenständigen Schwimmbads am Weyersberg sowie eines Therapiebeckens im Vogelsang vor. Beide Standorte sind zentral für die langfristige Sportstrategie der Stadt. Die Anlage im Vogelsang würde insbesondere der Rehabilitation, dem Behindertensport und dem Schulschwimmunterricht dienen.
Martin Röhrig, sportpolitischer Sprecher der CDU, hat drei Schwerpunkte definiert: die Erweiterung der Wasserflächen in Stuttgart, die Garantie von Schwimmkursen für jedes Kind sowie die zügige Umsetzung des Therapiebeckens im Vogelsang. Die CDU schlägt zudem familienfreundliche Elemente wie kleine Rutschen und zusätzliche Freizeitangebote vor, um jüngere Besucher anzuziehen.
Stuttgarts Antrag ist Teil eines größeren Trends. Seit 2023 hat das Landesprogramm "Sportmilliarde" rund 150 Projekte mit insgesamt 1,2 Milliarden Euro gefördert. Über 200 Kommunen haben bereits ähnliche Anträge gestellt, viele Bauvorhaben sollen bis frühestens 2026 starten.
Der Antrag wird zunächst am 10. Februar im Sportausschuss beraten. Bei einer Zustimmung folgt die endgültige Entscheidung im Stadtrat am 5. März.
Das Abstimmungsergebnis könnte Stuttgarts Bäderlandschaft nachhaltig prägen. Bei Erfolg würden die Projekte den Zugang zu Wassersport verbessern, Reha-Maßnahmen ausbauen und neue Freizeitmöglichkeiten für Familien schaffen. Nun wartet die Stadt auf die Prüfung durch den Ausschuss – bevor der Rat das letzte Wort hat.
