Inklusionsscheck NRW 2024: Jetzt bis 30. September bewerben
Inklusionsscheck NRW wird 2024 fortgesetzt – Bewerbungen bis Ende September möglich
Das Programm Inklusionsscheck NRW geht in diesem Jahr in die nächste Runde und fördert Projekte, die Menschen mit und ohne Behinderung zusammenbringen. Lokale Politiker loben die Initiative, die seit ihrem Start bereits hunderte Gemeinschaftsvorhaben in ganz Nordrhein-Westfalen unterstützt hat. Antragstellungen sind ab sofort bis zum 30. September möglich.
Im Jahr 2022 erreichte das Programm die höchste Fördersumme seit seinem Start 2019: Über 400 Projekte erhielten insgesamt 812.000 Euro. Zwei davon kamen aus Viersen und wurden vom Verein Special-Fly e.V. umgesetzt – ein Schwimmangebot für Menschen mit schweren Mehrfachbehinderungen sowie ein mobiles Snoezelen-Snoezelraum für sensorische Entspannung.
Vereine und Initiativen können nun 2.000 Euro pro Vorhaben beantragen, um ihre Angebote inklusiver zu gestalten. Gefördert werden unter anderem Feste, Ausstellungen, Workshops oder Publikationen, die den Austausch zwischen Menschen mit und ohne Behinderung fördern. Die Anträge müssen bis zum 30. September online über die Website des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales eingereicht werden.
Die Landtagsabgeordneten Guido Görtz, Britta Oellers und Dr. Marcus Optendrenk begrüßten die Fortführung des Programms. Sie betonten dessen Bedeutung für mehr Barrierefreiheit und Teilhabe in der Region.
Seit seiner Einführung vor fünf Jahren wächst der Inklusionsscheck NRW stetig. Nach dem bisher erfolgreichsten Jahr 2022 werden auch weiterhin basisdemokratische Projekte unterstützt, die Inklusion vorantreiben. Organisationen haben noch bis Ende September Zeit, ihre Ideen für die nächste Förderrunde einzureichen.






