30 April 2026, 20:36

Jens Castrop droht dreispielige Sperre nach Roter Karte – WM-Chance bleibt

Ein Mann in schwarzer Jacke und Hose steht auf einem Fußballfeld mit verschränkten Armen und sieht konzentriert aus.

Jens Castrop droht dreispielige Sperre nach Roter Karte – WM-Chance bleibt

Mittelfeldspieler Jens Castrop von Borussia Mönchengladbach muss nach einer Roten Karte in einem jüngsten Spiel mit einer dreispieligen Sperre rechnen. Der deutsch-koreanische Spieler räumte ein, dass sein Foul an Sael Kumbedi ein Fehler war, hielt die direkte Rote Karte jedoch für überzogen. Mit fünf Länderspieleinsätzen seit dem vergangenen Herbst bleibt er dennoch ein heißer Kandidat für den WM-Kader Koreas.

Die Sperre folgt auf ein hartes Foul Castrops an Kumbedi während eines Bundesliga-Spiels. Der Schiedsrichter zeigte ihm umgehend die Rote Karte, was automatisch zu einem dreispieligen Platzverweis führt. Der Mittelfeldspieler gab später zu, dass das Foul leichtsinnig war, bestritt jedoch, dass es eine so harte Strafe rechtfertige.

Disziplinäre Probleme begleiten Castrop bereits seit Längerem. Allein in der letzten Saison sammelte er in 25 Einsätzen elf Gelbe Karten. Trotz dieser Vorfälle bleibt sein Talent unbestritten – er zählt weiterhin zu den Anwärtern für die südkoreanische Nationalmannschaft.

Der 25-Jährige wird am 16. Mai Gewissheit über seine WM-Teilnahme erhalten, wenn der endgültige Kader Koreas bekannt gegeben wird. Sollte er nominiert werden, verspricht er, ähnliche Vorfälle künftig zu vermeiden. Sein Fokus liegt nun darauf, dass das Team in Bestform zum Turnier anreist.

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Durch die Sperre verpasst Castrop drei wichtige Spiele. Ob er im WM-Aufgebot Koreas steht, entscheidet sich mit der Kaderbekanntgabe Mitte Mai. Falls er berufen wird, will er ohne weitere disziplinarische Ausrutscher einen Beitrag leisten.

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