19 June 2026, 22:23

Kardinal Woelki verliert das Vertrauen der Kölner – nur drei Prozent zufrieden

Zufriedenheit mit Kardinal Woelki in Köln auf Rekordtief

Kardinal Woelki verliert das Vertrauen der Kölner – nur drei Prozent zufrieden

Eine neue Umfrage offenbart tiefe Unzufriedenheit mit der Amtsführung von Kardinal Rainer Maria Woelki in Köln. Nach elf Jahren im Amt hat seine Zustimmung in der Bevölkerung der Stadt einen historischen Tiefstand erreicht. Die Ergebnisse zeigen eine deutliche Ablehnung – selbst unter älteren Bürgern und der katholischen Gemeinschaft.

Laut der Erhebung sind nur drei Prozent der Kölner mit der Führung des Kardinals zufrieden. Bei jungen Erwachsenen zwischen 16 und 29 Jahren liegt die Zustimmung sogar bei null Prozent. Selbst in der Altersgruppe ab 60 Jahren, die traditionell eher etablierten Persönlichkeiten verbunden ist, beträgt die Zustimmungsrate lediglich sechs Prozent.

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Bei den 45- bis 59-Jährigen fällt die Bewertung etwas besser aus, doch auch hier äußern nur fünf Prozent Zufriedenheit. Insgesamt zeigen 83 Prozent der Befragten Unzufriedenheit oder sogar starke Ablehnung. Manfred Güllner, Geschäftsführer des Meinungsforschungsinstituts Forsa, bezeichnete das Ergebnis als „Katastrophe“ – sowohl für die Kirche als auch für den Kardinal persönlich.

Die Umfrage legt zudem einen seltenen Zusammenbruch der Kernunterstützung offen. Selbst unpopuläre Politiker behalten in der Regel eine gewisse Grundzustimmung. Doch Kardinal Woelki verliert nun selbst in der Kölner katholischen Gemeinschaft diese Basis.

Der Kardinal sieht sich mittlerweile mit breiter Ablehnung in allen Altersgruppen konfrontiert. Seine Führung hat selbst bei traditionell loyalen Bevölkerungsgruppen an Rückhalt verloren. Die Umfrage unterstreicht einen historischen Vertrauensverlust nach mehr als einem Jahrzehnt im Amt.

Quelle