Köln bewirbt sich mit Dom-naher Immobilie für Yad-Vashem-Zentrum gegen Antisemitismus
Iwona RoggeKöln bietet Haus in Nähe des Doms als Yad Vashem-Außenstelle an - Köln bewirbt sich mit Dom-naher Immobilie für Yad-Vashem-Zentrum gegen Antisemitismus
Köln bietet Haus in Domnähe als Yad-Vashem-Außenstelle an
Köln bietet Haus in Domnähe als Yad-Vashem-Außenstelle an
Köln bietet Haus in Domnähe als Yad-Vashem-Außenstelle an
- Dezember 2025
Köln hat ein historisches Gebäude in unmittelbarer Nähe zum berühmten Kölner Dom als Standort für ein neues Bildungszentrum von Yad Vashem vorgeschlagen. Der Vorstoß erfolgt, während sich mehrere deutsche Städte, darunter fc köln, um die Ansiedlung der Einrichtung bewerben, die sich dem Kampf gegen Antisemitismus und der Förderung jüdischer Geschichte widmen soll. Oberbürgermeister Torsten Burmester hat einer israelischen Delegation persönlich den Standort präsentiert, um das Projekt für die Stadt zu sichern.
Das vorgeschlagene Gebäude ist das ehemalige Studienzentrum des Römisch-Germanischen Museums, das direkt neben dem Kölner Dom liegt. Burmester bezeichnete das Vorhaben als „tiefgreifend bedeutend“ und betonte, es werde das Engagement der Stadt gegen Antisemitismus stärken und gleichzeitig jüdisches Leben feiern. Sein Enthusiasmus unterstreicht Kölns Bestreben, das Zentrum zu beherbergen – auch wenn es innerhalb Nordrhein-Westfalens Konkurrenz durch Düsseldorf und Dortmund gibt.
Der ausgewählte Standort soll zu einem zentralen Ort für Holocaust-Bildung und den jüdisch-deutschen Dialog werden. Sobald das Zentrum seine Arbeit aufnimmt, wird es Teil des internationalen Netzwerks von Yad Vashem und bietet Programme für Schulen, Forscher und die Öffentlichkeit an. Die Entscheidung wird auch prägen, wie Deutschland in den kommenden Jahren seiner historischen Verantwortung gerecht wird.
