24 May 2026, 02:32

Kölner Opernhaus-Sanierung explodiert auf 1,5 Milliarden Euro

Aufgrund von schwerwiegenden Fehlentscheidungen: Kölner Bühnen sollen im September 2026 eröffnet werden

Kölner Opernhaus-Sanierung explodiert auf 1,5 Milliarden Euro

Die Sanierung des Kölner Opernhauses und Schauspielhauses ist mit drastischen Kostensteigerungen konfrontiert. Ursprünglich mit 253 Millionen Euro veranschlagt, belaufen sich die Gesamtausgaben mittlerweile auf 1,5 Milliarden Euro. Die Fertigstellung des Projekts ist für Ende 2025 geplant, die Wiedereröffnung soll im September 2026 erfolgen.

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Planungsfehler und unerwartete Abrissarbeiten trieben die Baukosten zunächst von 253 Millionen auf etwa 800 Millionen Euro in die Höhe. Seither sind weitere Ausgaben hinzugekommen, sodass sich die Gesamtrechnung nun auf 1,5 Milliarden Euro beläuft. Diese zusätzlichen Mittel decken nicht nur die Bauarbeiten ab, sondern auch Finanzierungskosten und die Bereitstellung von Ersatzspielstätten während der Schließungsphase.

Aufgrund der verlängerten Bauzeit bleiben die Häuser bis Ende 2025 geschlossen, wenn alle Arbeiten abgeschlossen sein sollen. Anschließend plant die Stadt, sowohl das Opernhaus als auch das Schauspielhaus am 24. September 2026 wieder für das Publikum zu öffnen.

Kölns kulturelle Wahrzeichen kehren nach einer langwierigen und kostspieligen Sanierung zurück. Der Endpreis von 1,5 Milliarden Euro spiegelt sowohl die baulichen Herausforderungen als auch den Bedarf an Übergangslösungen wider. Nach der Wiedereröffnung werden die Spielstätten nach Jahren der Schließung wieder Aufführungen veranstalten.

Quelle