Kwasniok: "Ich will mich nicht beschweren, aber..."
Kwasniok: „Ich will mich nicht beschweren, aber …“
Teaser: Der Plan mit dem Einwechselspieler Said El Mala geht nicht auf. Dennoch will der Kölner Trainer die Tage mit seiner Familie genießen.
20. Dezember 2025, 23:08 Uhr
Sport, Fußball
Der 1. FC Köln hat eine weitere Niederlage kassiert und verlor das jüngste Spiel mit 0:1 gegen Union Berlin. Damit verlängert sich die Serie ohne Sieg auf sechs Partien, und der Druck auf die Mannschaft wächst. Dennoch blickt Cheftrainer Lukas Kwasniok nach vorn.
Kwasnioks Taktik sah vor, mit kämpferisch starken Spielern zu beginnen und später durch Einwechselspieler für die nötige Wende zu sorgen. Doch der Plan ging nicht auf: Der wichtige Joker Said El Mala – der in dieser Saison bereits drei Tore nach seiner Einwechslung erzielt hatte – blieb diesmal ohne Wirkung. Zudem fehlte Luca Waldschmidt, der vor Anpfiff erkrankt war und damit mögliche späte Spielzüge verunmöglichte.
Die Niederlage verschärft die aktuelle Krise des FC, doch der starke Saisonstart hält die Kölner weiterhin im Abstiegskampf. Kwasniok weigerte sich, die Leistung seiner Mannschaft zu kritisieren, und rief die Fans stattdessen dazu auf, hinter dem Team zu stehen – besonders mit Blick auf die anstehende Rückrunde. Trotz des Rückschlags zeigte sich der Trainer optimistisch für die bevorstehende Pause. Er räumte die Herausforderungen ein, betonte aber, dass er sich zunächst auf die Feiertage mit seiner Familie freue, bevor es in die nächste Phase der Saison geht.
Mit sechs Spielen ohne Sieg steckt der FC Köln weiterhin tief im Abstiegskampf. Die gute Form zu Saisonbeginn bleibt ihr größter Trumpf, doch nach der Winterpause sind deutliche Verbesserungen nötig. Kwasnioks Appell an die Fans deutet darauf hin, dass sich der Verein auf ein hartes Saisonfinale einstellt.
