Leroy Sané über Nationalmannschaft, Schalke-Liebe und ungewisse WM-Chancen
Iwona RoggeLeroy Sané könnte noch einmal für Schalke auflaufen - Leroy Sané über Nationalmannschaft, Schalke-Liebe und ungewisse WM-Chancen
Leroy Sané hat sich zu seiner Zukunft in der deutschen Nationalmannschaft und seiner emotionalen Verbindung zu FC Schalke 04 geäußert. Der Flügelspieler, der derzeit für Galatasaray Istanbul aufläuft, ist sich unsicher, ob er für die anstehenden WM-Qualifikationsspiele gegen Luxemburg und die Slowakei nominiert wird. Sein Fokus liegt jedoch darauf, sich einen Platz im Kader für das Turnier selbst zu sichern.
Sané begann seine Profikarriere bei Schalke und gab 2014 sein Bundesliga-Debüt. Den Auftritt im Stadion seines damaligen Clubs bezeichnete er als unvergessliches Erlebnis. Auch nach seinem Wechsel zu Manchester City 2016 und später zum FC Bayern München fühlt er sich seinem ehemaligen Verein weiterhin stark verbunden.
Der 28-Jährige, der derzeit bei Galatasaray unter Vertrag steht, schließt eine mögliche Rückkehr zu Schalke in der Zukunft nicht aus. Zudem lobte er die jüngsten Fortschritte des Clubs unter dem neuen Cheftrainer Miron Muslic und äußerte die Hoffnung auf den Wiederaufstieg in die erste Liga.
Da Nationaltrainer Julian Nagelsmann am Donnerstag seinen Kader für die Qualifikationsspiele bekannt geben wird, räumte Sané ein, dass seine Nominierung noch ungewiss ist. Sein langfristiges Ziel ist jedoch klar: Er will sich einen Platz in den nächsten Lehrgängen der Nationalmannschaft sichern und letztlich bei der Weltmeisterschaft dabei sein.
Sanés unmittelbare Zukunft in der Nationalelf hängt von Nagelsmanns Entscheidung in dieser Woche ab. Sein Karriereweg – von Schalke zu europäischen Top-Clubs – zeigt seine Anpassungsfähigkeit, während seine anhaltende Unterstützung für seinen Ex-Verein die tiefe Verbundenheit mit dem Club unterstreicht. Die Qualifikationsspiele werden entscheiden, ob er eine Rolle im deutschen WM-Team spielen wird.






