Lünen-Süd diskutiert über Müll, Vandalismus und leerstehende Schulgebäude
Rolf-Peter ScheelLünen-Süd diskutiert über Müll, Vandalismus und leerstehende Schulgebäude
Runder Tisch in Lünen-Süd: Bürger, Politiker und Verwaltung besprechen lokale Probleme
Bei einer kürzlichen Bürgerversammlung im Stadtteil Lünen-Süd kamen Anwohner, Politiker und Verwaltungsvertreter zusammen, um drängende lokale Anliegen zu erörtern. Im Mittelpunkt standen die Zukunft leerstehender Schulgebäude, die Vermüllung im gesamten Bezirk sowie die Beschädigungen an der Pumptrack-Anlage für Fahrräder. Zudem wurden Pläne für eine bevorstehende Aufräumaktion der Initiative "Mein sauberes Lünen" vorgestellt.
Besonders brisant war das Thema Vermüllung: Anwohner berichteten von wilden Müllablagerungen in öffentlichen Räumen und forderten konsequentere Kontrollen. An das Ordnungsamt erging der Appell, gegen die Missstände vorzugehen.
Auch die Nutzung ehemaliger Schulgebäude wurde intensiv diskutiert. Eine interne Arbeitsgruppe prüft derzeit mögliche neue Verwendungszwecke für die freien Flächen, konkrete Entscheidungen stehen jedoch noch aus.
Die Vandalismus-Schäden am Pumptrack stießen auf scharfe Kritik. Der begleitende Projektbeirat reagierte mit dem Versprechen, Jugendprogramme zu fördern und präventive Maßnahmen gegen weitere Zerstörungen zu ergreifen.
Einig war man sich darin, dass der direkte Austausch zwischen Bürgern und Verantwortlichen entscheidend für die Entwicklung des Viertels ist. Zum Abschluss wurde die nächste Aufräumaktion von "Mein sauberes Lünen" beworben – als Fortführung früherer Initiativen zur Aufwertung des Stadtteils.
Konkrete nächste Schritte wurden zu den Themen Vermüllung, Vandalismus und Umnutzung der Schulstandorte vereinbart. Nun gilt es, gemeinsam mit den Anwohnern Lösungen umzusetzen. Die geplante Aufräumkampagne soll zudem das lokale Gemeinschaftsgefühl stärken. Mit der weiteren Ausarbeitung der Pläne sind aktuelle Updates zu erwarten.
