05 January 2026, 05:00

Machtkampf um die Konrad-Adenauer-Stiftung: AKK gegen Krings im Dezember-Duell

Buchumschlag mit Armee-Panzern und Jeeps in einer KriegsSzene mit Text ├╝ber der Illustration.

Machtkampf um die Konrad-Adenauer-Stiftung: AKK gegen Krings im Dezember-Duell

Umstrittene Wahl an der Spitze der Konrad-Adenauer-Stiftung: Entscheidung im Dezember

Mitte Dezember steht eine umstrittene Abstimmung über die Präsidentschaft der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) an. Zwei prominente Kandidaten haben sich durchgesetzt: Annegret Kramp-Karrenbauer (AKK) und der CDU-Abgeordnete Günter Krings. Das Ergebnis wird entscheiden, wer eine der einflussreichsten politischen Stiftungen Deutschlands führen wird.

Sollte AKK gewählt werden, wäre sie die erste Frau in diesem Amt – ein historischer Wandel für die Organisation.

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Ihre Kandidatur sorgt für Aufmerksamkeit, nicht zuletzt wegen ihres umfangreichen politischen Werdegangs. Die ehemalige Verteidigungsministerin setzte sich 2018 in einer Stichwahl um den CDU-Vorsitz gegen Friedrich Merz durch. Ihre internationale Erfahrung passt gut zum globalen Engagement der KAS.

Trotz ihrer Qualifikationen unterstützt Bundeskanzler Merz offiziell Günter Krings. Der erfahrene Politiker und Akademiker bringt jahrzehntelange nationale und internationale Expertise in den Wahlkampf ein. Seine Nominierung unterstreicht Merz’ Präferenz und erhöht die Spannung vor der Abstimmung. Der scheidende KAS-Vorsitzende Norbert Lammert hatte sich dagegen für AKK als seine Nachfolgerin ausgesprochen. Lammert leitete die Stiftung von 2018 bis 2025, bevor er zurücktrat. Eine Einigung in der Führungsfrage steht noch aus; die formale Wahl könnte am 19. Dezember stattfinden.

In den kommenden Wochen wird über die KAS-Präsidentschaft abgestimmt. Eine mögliche Wahl AKKs wäre ein Novum für die Stiftung, während Krings auf starke institutionelle Unterstützung zählen kann. Das Ergebnis wird die künftige Ausrichtung der Organisation in Außenpolitik und politischem Engagement prägen.