Millionenraub in Gelsenkirchen: Banktresor der Sparkasse geknackt und 3.000 Schließfächer geplündert
Iwona RoggePolizeipräsident: Gelsenkirchener Fall kein 'Ocean's Eleven' - Millionenraub in Gelsenkirchen: Banktresor der Sparkasse geknackt und 3.000 Schließfächer geplündert
Ein spektakulärer Bankraub in Gelsenkirchen-Buer stellt die Polizei vor eines der komplexesten Verbrechen der letzten Jahre. Die Täter drangen während der späten Dezemberfeiertage in eine Filiale der Sparkasse Gelsenkirchen ein, bohrten sich in den Tresorraum und erbeuteten Schmuck und Wertgegenstände im Millionenwert. Polizepräsident Tim Frommeyer bezeichnet die Drahtzieher als "abgehärtete Kriminelle", die enormen Schaden angerichtet hätten.
Die Einbrecher hatten es gezielt auf den Banktresor der Sparkasse Gelsenkirchen abgesehen und mehr als 3.000 Schließfächer aufgebrochen. Sie machten mit Gold, Bargeld und anderen Hochwertgütern im Millionenwert Beute. Das Ausmaß der Aktion deutet auf eine professionell organisierte Bande hin – Frommeyer vermutet ein größeres Netzwerk von Komplizen hinter dem Coup.
Vergleiche mit den glamourösen Ocean's-Eleven-Filmen wies Frommeyer zurück und betonte die reale Schwere des Falls. Dennoch zeigt er sich zuversichtlich, dass die Ermittler die Verantwortlichen überführen werden – allein wegen des immensen Umfangs und der Komplexität des Raubs. Derzeit arbeiten rund 500 Sicherheitsexperten und Kriminalbeamte in ganz Nordrhein-Westfalen an der Aufklärung des Bankraubs in Gelsenkirchen.
Gelsenkirchen Bank Raubüberfall: 140 Kunden unbetroffen, über 600 Hinweise verfolgt
Neue Entwicklungen im Fall des Gelsenkirchen-Banküberfalls:
- 140 Kunden, deren Schließfächer unangetastet blieben, mit der Sparkasse, die Termine für den Zugriff plant.
- Über 600 investigative Hinweise, die von der Polizei verfolgt werden, wie von Polizeipräsident Tim Frommeyer bestätigt.