Mobile Jugendkunstschule bringt Kultur direkt zu Kindern in Arnsberg und Meschede
Rolf-Peter ScheelMobile Jugendkunstschule bringt Kultur direkt zu Kindern in Arnsberg und Meschede
Arnsberg und Meschede starten mobile Jugendkunstschule ohne festen Standort
Arnsberg und Meschede bringen eine neue, kommunenübergreifende Jugendkunstschule auf den Weg – ganz ohne eigenes Gebäude. Statt eines zentralen Standorts soll das Projekt kulturelle Bildung durch lokale Künstler:innen und einen speziellen Kunstmobil direkt zu Kindern und Jugendlichen bringen. Die Finanzierung der Initiative kommt vom Land sowie regionalen Förderern.
Anders als klassische Kunstschulen wird diese Einrichtung dezentral arbeiten: Statt auf einen einzigen Veranstaltungsort zu setzen, vernetzt sie Künstler:innen in Arnsberg, Meschede, Sundern und dem Umland. Das Ziel ist, kulturelle Angebote für junge Menschen niedrigschwelliger und zugänglicher zu gestalten.
Verantwortet wird das Projekt vom Jugendkunstschule kunsthaus alte muhle e.V. aus Schmallenberg, unter der Leitung von Beate Herrmann. In diesem Jahr tourt ein Kunstmobil (KUMO) durch die Region, um Ideen und Anregungen für künftige Programme zu sammeln. Künstler:innen und lokale Einrichtungen können das Mobil zu sich einladen und so ein 30-stündiges Beteiligungsangebot für junge Teilnehmende mitgestalten.
Ab dem kommenden Jahr starten dann die ersten Workshops und Aktionen – basierend auf einem ausgearbeiteten pädagogischen Konzept. Unterstützt wird die Initiative vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen sowie vom Förderkreis Kunst und Kultur Kloster Wedinghausen e.V., die eine dreijährige Förderung sichern. Arnsberg und Meschede beteiligen sich zudem mit etwa einem Drittel der Gesamtkosten an der Finanzierung.
In den nächsten Monaten wird Beate Herrmann persönlich Künstler:innen und Veranstaltungsorte besuchen, um mögliche Kooperationen auszuloten. Interessierte können sich für weitere Informationen direkt an die Jugendkunstschule kunsthaus alte muhle e.V. wenden.
Die neue Jugendkunstschule soll die kulturelle Bildung in der Region stärken, indem sie direkt mit lokalen Künstler:innen und Communities zusammenarbeitet. Mit dem bereits unterwegs befindlichen Kunstmobil sollen die ersten maßgeschneiderten Programme 2025 an den Start gehen. Der Erfolg des Projekts hängt dabei von der kontinuierlichen Zusammenarbeit zwischen Kommunen, Künstler:innen und Kulturförderern ab.






