25 April 2026, 04:32

Mönchengladbachs neuer Jugendförderplan setzt auf Gemeinschaft und Chancengleichheit bis 2030

Whiteboard mit einer Brückenzeichnung und einem Diagramm der Nationalen STEM Open Educational Resource, einschließlich zugehöriger handgeschriebener Texte.

Mönchengladbachs neuer Jugendförderplan setzt auf Gemeinschaft und Chancengleichheit bis 2030

Mönchengladbach startet den Kinder- und Jugendförderplan – ein demokratisches Rahmenwerk zur Unterstützung junger Menschen in der Stadt

Inspiriert vom afrikanischen Sprichwort "Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind großzuziehen" hat Mönchengladbach den Kinder- und Jugendförderplan ins Leben gerufen. Das innovative Konzept zielt darauf ab, die gesamte Gemeinschaft in die Förderung der nächsten Generation einzubinden. Die offizielle Vorstellung des Plans erfolgte in der Kuhle 8, einer erfolgreichen Jugendwerkstatt, die sich besonders durch ihre Berufsorientierungsangebote auszeichnet.

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Entwickelt in enger Zusammenarbeit mit lokalen Partnern und den jungen Menschen selbst, ist der Förderplan kein starrer Masterplan mit festen Budgets. Stattdessen fungiert er als flexibler Handlungsrahmen für Fachkräfte in der Kinder- und Jugendhilfe, der sie bei der Erreichung gemeinsamer Ziele leitet.

Zu den zentralen Zielen gehören die Bekämpfung von Bildungsnachteilen bei Kindern mit Migrationshintergrund bis 2030, die Stärkung der sozialen Teilhabe sowie die Förderung digitaler Kompetenzen. Besonders im Fokus stehen zudem die MINT-Bildung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) und eine engere Vernetzung zwischen Schulen, Unternehmen und Unterstützungsangeboten. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Übergang von der Schule in den Beruf – eine anhaltende Herausforderung in Mönchengladbach.

Jedes Projekt im Rahmen des Plans orientiert sich an den Lebensrealitäten junger Menschen und übergeordneten Themen wie Berufsvorbereitung. Die Kuhle 8, Ort der Vorstellung, dient dabei als Vorbild, wie solche Initiativen Jugendlichen den Einstieg ins Berufsleben erleichtern können.

Der Kinder- und Jugendförderplan setzt klare Meilensteine bis 2030, insbesondere bei der Verringerung von Ungleichheiten für Kinder mit Migrationsgeschichte. Durch die Zusammenarbeit von Bildungsinstitutionen, Arbeitgebern und zivilgesellschaftlichen Akteuren sollen nachhaltige Chancen geschaffen werden. Die Anpassungsfähigkeit des Konzepts ermöglicht es, auf sich wandelnde Bedürfnisse zu reagieren – besonders wichtig angesichts des wachsenden Jugendanteils in Mönchengladbach.

Quelle