25 April 2026, 08:49

Nachbarin und Rauchmelder retten Frau und Hund bei Brand in Oberhausen

Feuerwehrleute in einem raucherfüllten Raum mit beleuchteter Ausrüstung und einer sichtbaren Wand im Hintergrund.

Nachbarin und Rauchmelder retten Frau und Hund bei Brand in Oberhausen

Schnelles Handeln einer Nachbarin und ein funktionierender Rauchmelder retten Frau und Hund bei Brand in Oberhausen

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Ein aufmerksamer Nachbar und ein funktionierender Rauchmelder haben in den frühen Morgenstunden des Donnerstags eine Frau und ihren Hund vor einem Feuer in Oberhausen gerettet. Der Brand brach gegen 3:20 Uhr am 23. Oktober 2025 in einer Wohnung im ersten Stock eines Hauses in der Olbergsweg aus. Die Feuerwehr rückte zügig an, um die Lage unter Kontrolle zu bringen.

Ausgelöst wurde das Feuer durch eine Kerze, die auf einem hölzernen Tisch vergessen worden war. Die Flammen griffen schnell um sich und füllten die Wohnung mit Rauch. Glücklicherweise löste ein Rauchmelder aus und weckte eine Nachbarin, die sofort den Notruf unter der 112 wählte.

Die Nachbarin versuchte, die Bewohnerin zu wecken, doch ohne Erfolg. Innerhalb weniger Minuten trafen Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Königshardt und der Berufsfeuerwehr Oberhausen ein. Sie bargen die bewusstlose Frau und ihren Hund aus der verrauchten Wohnung.

Rettungssanitäter versorgten sowohl die Frau als auch ihr Haustier vor Ort. Nach einer medizinischen Untersuchung durften beide wieder in ihre Wohnung zurückkehren. Die Feuerwehr löschte das Feuer zügig und lüftete die Wohnung, um den restlichen Rauch zu beseitigen.

Die Behörden bestätigten später, dass die unbeaufsichtigte Kerze die Brandursache war. Sie betonten zudem, dass man sich im Schlaf nicht auf seinen Geruchssinn verlassen könne – ein funktionierender Rauchmelder sei das einzige zuverlässige Warnsystem.

Der Vorfall zeigt, wie entscheidend Rauchmelder in Notfällen sind. Durch das schnelle Handeln der Nachbarin und die frühe Warnung des Melders konnte Schlimmeres verhindert werden. Die Feuerwehr appelliert weiterhin an die Bevölkerung, Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen zu lassen.

Quelle