07 February 2026, 03:14

Nelkensamstagszug 2024: Tradition, Süßigkeitenregen und Straßenfeste am 14. Februar

Ein altes Schwarz-Weiß-Foto eines Umzugs in Berlin, Deutschland, mit Menschen auf dem Boden und Pferden, einer Statue auf einem Sockel, Straßenlaternen, Bäumen, Gebäuden mit Fenstern und einem bewölkten Himmel, mit Text am unteren Rand des Bildes.

Nelkensamstagszug 2024: Tradition, Süßigkeitenregen und Straßenfeste am 14. Februar

Nelkensamstagszug 2024: Farbenfrohe Stimmung und Tradition am 14. Februar

Am 14. Februar wird der Nelkensamstagszug 2024 wieder bunte Lebensfreude und Begeisterung in die Straßen bringen. Die diesjährige Veranstaltung knüpft an eine lange Tradition an – die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren, darunter die alljährliche Prinzenwiege (Prinzenschaukel), die in diesem Jahr dank der großzügigen Unterstützung von DEKRA stattfindet. Der Umzug startet um 13:11 Uhr, doch erste größere Straßensperrungen beginnen bereits deutlich früher am Tag.

Die Karnevalssaison hat offiziell an Fahrt aufgenommen: Beim traditionellen Prinzenwiegen im Autohaus Minrath stellten sich Prinz Basti I., Prinz Steffen I. und Kinderprinzessin Samantha I. auf die Waage. Ihr gemeinsames Gewicht – inklusive Orden und Medaillen – ergab stolze 320 Kilogramm Kamelle. Der Hauptsponsor DEKRA steuerte zudem die Süßigkeiten bei, die während des Zuges in die Menge geworfen werden.

Die Anmeldung für die Prinzenschaukel bleibt exklusiv: Nur eine begrenzte Anzahl Teilnehmer aus den Grafschafter Karnevalsgesellschaften ist jedes Jahr zugelassen. Die gesammelten Orden und Auszeichnungen fließen in die Abschlusswertung ein und verleihen der festlichen Tradition einen wettbewerbsorientierten Reiz.

Straßensperrungen und Umzugsroute Am Umzugstag selbst wird die Homberger Straße sowie das umliegende Gebiet ab 11:00 Uhr für den Verkehr gesperrt. Rund 50 Absperrungen – darunter acht zusätzliche Barrieren entlang der Wilhelm-Schröder-Straße – werden mit 130 Hindernissen errichtet. Die Prozession startet an der Glückauf-Halle, führt über die Kirchstraße und endet an der Trotzburg-Kreuzung (Ecke Wilhelm-Schröder-/Rheinberger Straße).

Die Organisation des Events schlägt mit etwa 120.000 Euro zu Buche, wobei die Teilnehmer oftmals noch einmal 200 bis 300 Euro aus eigener Tasche für Wurfmaterial investieren. Aus Sicherheitsgründen sind Glasbehälter strengstens verboten.

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Mit prächtigen Wagen, Künstlergruppen und tausenden Zuschauern verspricht der Zug ein lebendiges Fest zu werden. Bei strengen Verkehrsregelungen und Bergen an Süßigkeiten, die in die Menge fliegen, steht ein ausgelassener Tag bevor. Die Gesamtkosten, Straßensperrungen und Eigenbeiträge der Akteure unterstreichen dabei den Umfang dieser beliebten lokalen Tradition.