Neuer Hochschulseelsorger in Köln startet mit klaren Zielen gegen Wohnungsnot und Einsamkeit
Rolf-Peter ScheelNeuer Hochschulseelsorger in Köln startet mit klaren Zielen gegen Wohnungsnot und Einsamkeit
Ein neuer Hochschulseelsorger ist in Köln eingetroffen – zu einer Zeit, in der Studierende vor wachsenden Herausforderungen stehen. Thorben Pollmann hat kürzlich sein Amt angetreten und findet sich noch in der Stadt zurecht. Seine Rolle beginnt in einer Phase, in der Themen wie Klimawandel, wirtschaftliche Unsicherheit und eine schwere Wohnungsnot junge Menschen besonders belasten.
Pollmanns Ernennung markiert einen Neuanfang, der sowohl Chancen als auch Hürden mit sich bringt. Mit großer Vorfreude möchte er im kommenden Wintersemester den Kontakt zu Studierenden vertiefen. Jeden Dienstag um 12:15 Uhr wird er die Heilige Messe für die Katholische Hochschulgemeinde leiten, gefolgt von einem offenen Mittagessen für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Ein besonderer Schwerpunkt des Seelsorgers liegt auf der Unterstützung finanziell benachteiligter Studierender. Viele in Köln stehen unter enormem Druck – einige sind sogar von Obdachlosigkeit bedroht. Über 2.500 Studierende warten noch auf einen Platz in einem Wohnheim, ein deutlicher Beleg für die angespannte Wohnraumsituation in der Stadt.
Doch Pollmann will mehr als nur akute Hilfe leisten: Er sucht nach Wegen, junge Menschen langfristig mit der Kirche zu verbinden. Sein Ansatz verbindet praktische Unterstützung mit dem Aufbau dauerhafter Netzwerke innerhalb der Studierendenschaft.
Die ersten Wochen in Köln sind für Pollmann geprägt von neuen Aufgaben und der Orientierung in einer unbekannten Stadt. Seine wöchentlichen Gottesdienste und gemeinsamen Mittagessen bieten Raum für Austausch und Unterstützung. Angesichts von Wohnungsmangel und finanziellen Sorgen vieler Studierender will seine Arbeit sowohl Entlastung als auch ein Gefühl der Zugehörigkeit schaffen.






