Neuer Hürther Stadtrat konstituiert sich mit klaren Mehrheiten und neuen Führungsgesichtern
Iwona RoggeNeuer Hürther Stadtrat konstituiert sich mit klaren Mehrheiten und neuen Führungsgesichtern
Der neu gewählte Stadtrat von Hürth trat am 4. November 2025 zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Mit 52 Mitgliedern – darunter Ausgleichsmandate – begann der Rat mit der Vereidigung seiner Vertreterinnen und Vertreter sowie der Wahl zentraler Führungspositionen. Zudem wurden mehrere Ausschüsse gebildet, die künftig die kommunale Verwaltung begleiten sollen.
Bürgermeister Dirk Breuer eröffnete die Sitzung mit der Vorstellung und Vereidigung der neu gewählten Ratsmitglieder. Die CDU stellte mit 22 Sitzen die stärkste Fraktion, gefolgt von der SPD mit 11, den Grünen mit 8, der AfD mit 6, der Linken mit 2 sowie je einem Sitz für weitere Parteien.
Im Anschluss wählte der Rat seine stellvertretenden Bürgermeisterinnen. Aylin Kocabeygirli (CDU), ausgebildete Betriebswirtin und Direktorin im Projektmanagement der Pharmabranche, übernahm das Amt der Ersten Beigeordneten. Zuvor hatte sie bereits als Zweite Beigeordnete gedient. Regina Kaiser (Bündnis 90/Die Grünen), die über Abschlüsse in Betriebswirtschaft und Lehramt verfügt und als Grundschullehrerin in Köln arbeitet, wurde zur Zweiten Beigeordneten gewählt.
Zur Bearbeitung verschiedener kommunalpolitischer Bereiche wurden mehrere Fachausschüsse eingerichtet. Dazu zählen der Ausschuss für Planung, Umwelt und Verkehr (PUV), der Ausschuss für Kultur, Sport und Bäder (KSB) sowie der Ausschuss für Bildung, Soziales und Inklusion (BSI). Zudem erfolgten Besetzungen im Flurbereinigungsausschuss und im Inklusionsbeirat.
Den Abschluss der Sitzung bildeten die Wahlen der Bezirksvertreter: Peter Prinz übernahm den Vorsitz für Alstädten-Burbach, während Michael Weber für die Stadtteile Alt-Hürth und Knapsack zuständig sein wird.
Die konstituierende Sitzung legte den Grundstein für die Arbeit des neuen Hürther Stadtrats. Die Ausschüsse sind nun etabliert, um sich den Themen Planung, Kultur, Bildung und Inklusion zu widmen, während die Bezirksvertreter die Belange der lokalen Stadtteile vertreten. Die Ratsführung mit Kocabeygirli und Kaiser als Beigeordnete wird in der kommenden Amtszeit die Entscheidungsprozesse leiten.






