03 February 2026, 15:26

Neues Asterix-Abenteuer auf Pfälzisch: Zores bei de Pälzer kommt 2026

Eine alte Europakarte, die das Ausmaß des Römischen Reichs und die Verbreitung der indogermanischen Sprachen zeigt, mit Texten, die die in jedem Gebiet gesprochenen Sprachen beschreiben.

Asterix 2026 zurück im Dialekt - "Probleme mit den Palatinern" - Neues Asterix-Abenteuer auf Pfälzisch: Zores bei de Pälzer kommt 2026

Ein neues Asterix-Abenteuer erscheint auf Pfälzisch: Zores bei de Pälzer (Ärger im Pfälzerland), eine Übertragung von Asterix und der Schild des Häuptlings, kommt 2026 auf den Markt. Verantwortlich zeichnet erneut Christian "Chako" Habekost, der Übersetzer des Erfolgsbands Asterix als Pälzer, der damit die Reihe der Dialektfassungen fortsetzt.

Für Habekost ist das Projekt weit mehr als eine bloße Übersetzung – es ist eine Hommage an die pfälzische Identität. Er begrüßt sogar die Möglichkeit, dass manche Dialektwitze nicht über, sondern mit den Pfälzern gelacht werden und so den Humor noch bereichern.

Der erste pfälzische Asterix, 2024 erschienen, war ein durchschlagender Erfolg: Vier Auflagen waren innerhalb weniger Monate vergriffen. Der Andrang führte zu weiteren Übersetzungen, darunter Band 2: Asterix der Gallier, Band 3: Asterix und die Goten, Band 4: Asterix als Gladiator sowie Band 5: Der Schild der Arverner. Jeder Band kostete Habekost wochenlange Feinarbeit, um Witze und Redewendungen natürlich in den Dialekt zu übertragen.

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Bei Zores bei de Pälzer entschied er sich für Asterix und der Schild des Häuptlings, weil Thema und Humor perfekt zum pfälzischen Charakter passen. Wortwörtliches Übersetzen lehnt er ab – "der größte Fehler, den ein Übersetzer machen kann". Stattdessen legt er Wert darauf, den Geist der Vorlage einzufangen und gleichzeitig den Dialekt lebendig und authentisch klingen zu lassen.

Habekost sieht zudem Parallelen zwischen den Galliern in Asterix und den Pfälzern: Beide, so sagt er, wehren sich gegen äußere Einflüsse – sei es das antike Rom oder das moderne Hochdeutsch. Diese Verbindung verleiht seiner Arbeit Tiefe und lässt die Geschichten lokal und vertraut wirken.

Aktuell ist er auf Lesereise durch Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg, präsentiert seine Übersetzungen und erzählt die Geschichten dahinter.

Die Veröffentlichung 2026 wird einen weiteren Meilenstein setzen, Asterix den pfälzischen Lesern noch näherzubringen. Mit seinem Ansatz – einer Mischung aus Humor, kultureller Verbundenheit und präziser Übersetzung – hat Habekost bereits viele Fans gewonnen. Und die Reihe wird weiterwachsen: Weitere Bände in pfälzischem Dialekt sind geplant.