Neues Aufnahmezentrum für Geflüchtete startet im Mai in Dülmen
Jacqueline RöhrdanzNeues Aufnahmezentrum für Geflüchtete startet im Mai in Dülmen
Neues staatliches Aufnahmezentrum für Asylsuchende eröffnet im Mai in Dülmen
Im Mai soll in Dülmen ein neues landeseigenes Aufnahmezentrum für Geflüchtete seine Türen öffnen. Die Einrichtung, bekannt als ZUE Dülmen, bietet rund um die Uhr Betreuung, Sicherheit und medizinische Versorgung. Ihre Inbetriebnahme markiert einen wichtigen Schritt bei der Erweiterung der Unterkunftskapazitäten für Schutzsuchende in der Region.
Die Bauarbeiten für das ZUE Dülmen begannen im Oktober 2025 mit modularen Container-Einheiten. Auf dem Gelände am Gausepatt entstanden Wohngebäude, eine Mensa, eine Sanitätsstation und ein Sozialdienst-Bereich. Die Konzeption ermöglicht es neuen Bewohnerinnen und Bewohnern, sich in einer ersten Orientierungsphase schrittweise einzuleben.
Die Bezirksregierung Münster hat eng mit der Stadt Dülmen zusammengearbeitet, um das Projekt zu realisieren. Regierungspräsident Andreas Bothe dankte den lokalen Verantwortlichen für die konstruktive Zusammenarbeit bei Planung und Einrichtung des Zentrums. Zudem wurde eine Ansprechpartnerin für die Gemeinde ernannt, die Fragen und Anliegen aus der Bevölkerung aufgreift.
Mit dieser neuen Einrichtung betreibt die Bezirksregierung nun neun Aufnahmezentren in der Region. Zusammen stellen sie 3.303 Plätze für Asylsuchende bereit. Die Behörden betonen jedoch, dass aufgrund der steigenden Nachfrage nach Unterkünften weitere Erweiterungen notwendig seien.
Lokale Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, sich zu engagieren. Ehrenamtliche aus Dülmen und den umliegenden Orten erhalten die Möglichkeit, den Betrieb des Zentrums im Alltag zu unterstützen.
Das ZUE Dülmen nimmt im Mai den Betrieb auf und bietet Geflüchteten essenzielle Dienstleistungen. Die Einrichtung steht für die anhaltenden Bemühungen, die Kapazitäten für Asylsuchende im Münsterland auszubauen. Die Verantwortlichen begrüßten die gelungene Zusammenarbeit zwischen Landes- und Kommunalbehörden, die das Projekt erst möglich gemacht habe.






