Neues MAGAZIN-Geschäft in Köln verbindet Design und junge Kunst aus Halle
Rolf-Peter ScheelNeues MAGAZIN-Geschäft in Köln verbindet Design und junge Kunst aus Halle
Ein neues MAGAZIN-Geschäft hat in der Kölner Innenstadt eröffnet und bringt frischen Schwung in ein lang etabliertes Designzentrum. Passend zur Eröffnung zeigt der Raum bis Ende Januar 2026 eine Ausstellung mit Werken aufstrebender Künstler:innen der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. Zu sehen sind Keramiken, spielerische Objekte und experimentelle Entwürfe von zwölf vielversprechenden Talenten.
Am 11. Dezember 2025 hat der Store offiziell seine Türen geöffnet und belebt damit einen Ort neu, der einst bei Kölner Designbegeisterten beliebt war. MAGAZIN, bekannt für seine Standorte in Bonn, Stuttgart und München sowie seinen Online-Shop, hat für die neueste Filiale einen prominenten Platz im Herzen der Stadt gewählt.
Die Ausstellung, in Kooperation mit dem Burgshop der Burg Giebichenstein Universität, präsentiert Arbeiten von Studierenden und Absolvent:innen. Besonders hervorzuheben ist Valena Ammons Serie „Stützstruktur“ mit organischen Keramikformen, die im 3D-Druck entstehen. Elisa Bächles Kollektion „Meseta“ erkundet Gleichgewicht und Maßstab in hohlen, skulpturalen Schalen. Weitere Highlights sind Bruno Bleschkes und David Bühlers „Castaways“-Teller und -Schalen, bei denen der Gussprozess das finale Design prägt. Emma Brix’ „Orakel Ufo“ lädt Besucher:innen zu einem verspielt-interaktiven Erlebnis ein, das Kunst mit Wahrsagerei verbindet. Komplettiert wird die Schau durch Werke von Alessa Dresel, Emil Frederking, Jungwoon Lee, Emil Löber/Gabriel Schroer, Alex Rex, Sophia Louise Roggenkamp, Lion Sanguinette und Paul Matteo Wesser. Noch bis Ende Januar 2026 bleibt Zeit, die vielfältigen Kreationen zu entdecken.
Das neue MAGAZIN-Geschäft stärkt die Kölner Designszene, indem es eine traditionsreiche Adresse wiederbelebt. Die laufende Ausstellung bietet jungen Künstler:innen eine Bühne, um ein breiteres Publikum zu erreichen. Sowohl der Store als auch die Schau sind bis Ende Januar für die Öffentlichkeit zugänglich.
