Neujahrsempfang der Handwerkskammer Bergisches Land stärkt Dialog zwischen Politik und Wirtschaft
Iwona RoggeNeujahrsempfang der Handwerkskammer Bergisches Land stärkt Dialog zwischen Politik und Wirtschaft
Handwerkskammer Bergisches Land feiert traditionellen Neujahrsempfang im Haus der Wirtschaft in Bergisch Gladbach
Rund 90 Gäste folgten der Einladung zum jährlichen Neujahrsempfang der Handwerkskammer Bergisches Land, der in diesem Jahr im Haus der Wirtschaft in Bergisch Gladbach stattfand. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen der Austausch und der Dialog zwischen Handwerk, Politik und Wirtschaft. Der Abend bot Raum für eine Rückschau auf gemeinsame Erfolge sowie für die Formulierung von Zielen für die künftige Zusammenarbeit.
Eröffnet wurde der Empfang von Marcus Otto, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Bergisches Land, der sich zunächst bei den ausscheidenden Amtsträgern für ihr Engagement bedankte. Anschließend begrüßte er die neu berufenen Vertreter, darunter Klaus Grootens, Arne von Boetticher sowie mehrere Bürgermeister der Region, und äußerte sich zuversichtlich über die künftige Zusammenarbeit im neuen Jahr.
Obermeister Willi Reitz nutzte in seiner Ansprache die Gelegenheit, um die Bedeutung von Einheit und einem starken Deutschland zu unterstreichen. Kritisch merkte er an, dass seit 1949 zu wenig Fortschritt bei der europäischen Integration erreicht worden sei. Mit einem Zitat von Rainer Maria Rilke rief er die Anwesenden dazu auf, den Wandel aktiv zu gestalten und „selbst die Veränderung zu leben, die man sich wünscht“. Der Abend stand ganz im Zeichen des Dialogs, des Ideenaustauschs und des Knüpfen neuer Kontakte. Otto betonte später, dass die Veranstaltung gezeigt habe, wie eine geschlossene Gemeinschaft durch gemeinsames Handeln gemeinsame Ziele erreichen könne.
Der Empfang unterstrich das Bekenntnis der Handwerkskammer zu einer engen Zusammenarbeit zwischen Handwerk, Wirtschaft und Politik. Mit den neuen Amtsträgern im Boot rückt nun die Umsetzung der besprochenen Vorhaben in den Fokus. Die Veranstaltung endete mit einem vorsichtig optimistischen Ausblick auf die Zukunft Europas – vorausgesetzt, der gemeinsame Einsatz hält an.
