01 February 2026, 10:51

Neujahrsempfang zeigt: Wohlfahrtsverbände prägen das Bergische Städtedreieck

Eine Gruppe von Menschen marschiert mit einem Banner, auf dem "Solidarität und Feminismus" steht, eine Straße entlang, mit parkenden Fahrzeugen und Gebäuden im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel.

Neujahrsempfang zeigt: Wohlfahrtsverbände prägen das Bergische Städtedreieck

Neujahrsempfang im Bergischen Städtedreieck: Unabhängige Wohlfahrtsverbände als Stütze einer gerechten Gesellschaft

Ein kürzlich stattgefundener Neujahrsempfang vereinte zentrale Akteure, um über die Rolle unabhängiger Wohlfahrtsdienste im Bergischen Städtedreieck zu diskutieren. Die vom Paritätischen Wohlfahrtsverband ausgerichtete Veranstaltung unterstrich die Bedeutung dieser Organisationen für den Aufbau einer fairen und solidarischen Gesellschaft.

Im Rahmen der Zusammenkunft wurde eine neue Studie vorgestellt, die zeigt, wie eng Sozialarbeiter:innen mit den Mitgliedsverbänden der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege vernetzt sind. Die Ergebnisse verdeutlichten ihren wirtschaftlichen und sozialen Einfluss in der Region.

Die Vorsitzende des Paritätischen Kreisverbandes Solingen, Dorothee Daun, eröffnete den Veranstaltung. Ioanna Zacharaki, zweite Bürgermeisterin Solingens, begrüßte die Gäste im Namen von Oberbürgermeister Daniel Flemm. Zu den Anwesenden zählten Vertreter:innen aus Politik und Verwaltung, darunter Josef Neumann, Mitglied des Landtages von Nordrhein-Westfalen.

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Höhepunkt der Veranstaltung war ein Vortrag von Dr. Marc Herbrand von der Bergischen Universität Wuppertal. Seine Studie untersuchte das wirtschaftliche Gewicht unabhängiger Wohlfahrtsverbände im Bergischen Städtedreieck. Zwar bestätigte der Bericht ihre erhebliche Präsenz, doch mangelt es an präzisen Daten zu Beschäftigtenzahlen oder Entwicklungen der vergangenen fünf Jahre.

Die Redner:innen betonten die Notwendigkeit stabiler staatlicher Förderung, um hohe Standards in der Sozialarbeit zu sichern. Der Paritätische Wohlfahrtsverband und seine Mitglieder setzen sich weiterhin für Chancengleichheit, Teilhabe und qualitative Betreuung ein. Ihre Arbeit, so das Argument, sei unverzichtbar für eine zusammenhaltende und lebenswerte Gemeinschaft.

Der Veranstaltung unterstrich den Appell an zuverlässige finanzielle Unterstützung für die unabhängige Wohlfahrtspflege. Ohne ausreichende Landesförderung, warnten die Veranstalter:innen, könnte die Fähigkeit des Sektors, essenzielle Sozialprogramme umzusetzen, gefährdet sein. Die Veranstaltung endete mit dem gemeinsamen Bekenntnis, die notwendigen Ressourcen für eine langfristige Wirkung zu sichern.