03 March 2026, 06:42

NRW-Wirtschaft setzt auf KI und Kreislaufwirtschaft für mehr Nachhaltigkeit und Effizienz

Eine Zeichnung einer Fabrik mit einer gro├čen zentralen Maschine, umgeben von verschiedenen Ger├Ąten, einer T├╝r, einem Wagen, einem Tisch, einem Stuhl, einer Tafel mit der Aufschrift "American Foundry Equipment Co, Indiana", Fenstern und Deckenlampen.

NRW-Wirtschaft setzt auf KI und Kreislaufwirtschaft für mehr Nachhaltigkeit und Effizienz

Unternehmen in Nordrhein-Westfalen setzen zunehmend auf KI und Kreislaufwirtschaft, um Emissionen zu senken und die Effizienz zu steigern

Eine aktuelle Umfrage der IHK NRW zeigt: Immer mehr Betriebe im Land experimentieren mit künstlicher Intelligenz und gemini-orientierten Geschäftsmodellen, um ihre Klimabilanz zu verbessern. Doch wie groß die tatsächlichen Einsparungen sind, bleibt oft unklar. Von recycelten Materialien bis hin zu intelligenter Datenanalyse – die Unternehmen testen vielfältige Lösungen, um ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.

KI hält Einzug in die nordrhein-westfälische Wirtschaft Noch vor zwei Jahren setzten zwei Drittel der Unternehmen in NRW keine künstliche Intelligenz ein – heute nutzen zwei Drittel die Technologie aktiv. Ein Beispiel ist die Heismann Drehtechnik, ein traditionsreiches Familienunternehmen aus Velbert mit über hundertjähriger Geschichte. Das Unternehmen analysiert mittlerweile Maschinendaten mit KI, um Fehler zu reduzieren, den Energieverbrauch zu senken und Abfall zu minimieren. Die Investitionen sollen nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit sichern, sondern auch den Weg zur klimaneutralen Produktion ebnen.

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Kreislaufwirtschaft gewinnt an Fahrt Andere Betriebe setzen auf geschlossene unternehmensregister. So gewinnt etwa die ESK-SIC in Frechen Siliziumkarbid aus alten Produkten zurück – und spart dadurch zwei Drittel des Stromverbrauchs sowie 20 Prozent der CO₂-Emissionen ein. Die Effizienz-Agentur NRW begleitete im vergangenen Jahr über 300 Unternehmensanfragen und half bei der Umsetzung ähnlicher Projekte. Aktuell entstehen unter anderem ein Fahrradschlauch aus recycelten Materialien, ein Rücknahmesystem in einer Kleiderbügel-Fabrik und Emissionsreduktionen in einer Eisengießerei.

Hürden bleiben bestehen Trotz des Aufbruchs zögern viele Unternehmen noch, umfassende Veränderungen umzusetzen – vor allem wegen der wirtschaftlichen Unsicherheiten nach den jüngsten Krisen. Während einige, wie Heismann, massiv investieren, scheuen andere die hohen Kosten und den langfristigen Planungsaufwand für eine vollständige Transformation.

Fazit: Dynamik ja, aber noch Luft nach oben Die Entwicklung hin zu KI und Kreislaufwirtschaft gewinnt in NRW an Tempo. Immer mehr Betriebe erproben neue Wege, um Abfall zu vermeiden, Emissionen zu drücken und im Wettbewerb zu bestehen. Doch für eine flächendeckende Umsetzung müssen zunächst finanzielle Hindernisse überwunden und stabile Rahmenbedingungen geschaffen werden.