Pape Meissa Bas steiler Absturz: Vom Ligue-1-Star zum Transferkandidaten
Rolf-Peter ScheelPape Meissa Bas steiler Absturz: Vom Ligue-1-Star zum Transferkandidaten
Senegals Stürmer Pape Meissa Ba kämpft seit seinem Abschied vom FC Schalke 04 mit seiner Form. Nach einem kurzen Gastspiel in Deutschland wechselte er zum polnischen Verein Widzew Łódź – doch auch dort verlief seine Zeit bisher enttäuschend. Nun deuten Berichte darauf hin, dass er bereits im Winter erneut den Verein wechseln könnte.
Ba war im frühen Jahr 2025 von der französischen Ligue 1 für drei Millionen Euro zu Schalke gekommen. Der Bundesligist sah in ihm einen möglichen Nachfolger für Torjäger Moussa Sylla. Sein Start in Deutschland schien vielversprechend, hatte er doch in der ersten Hälfte der Vorsaison in der Ligue 1 zehn Tore erzielt. Bei Schalke gelang ihm jedoch in 13 Einsätzen nur ein zweifacher Treffer, bevor er den Verein nach nur einer halben Saison wieder verließ.
Im September 2025 gab Schalke Ba schließlich ablösfrei an Widzew Łódź ab – ein Schritt, der vor allem finanziell motiviert war, um seine Gehaltskosten aus der Bilanz zu nehmen. Sein Vertrag in Polen läuft zwar noch bis 2028, doch sein Einfluss blieb minimal. In vier Ligaeinsätzen stand er lediglich einmal in der Startelf und kam insgesamt auf nur 24 Spielminuten. Bisher blieb er ohne Torbeteiligung oder Vorlage. Angesichts der geringen Spielzeit und fehlenden Leistungen mehren sich die Spekulationen, dass Ba im anstehenden Wintertransferfenster abermals einen Wechsel anstreben könnte.
Seit seinen Erfolgen in der Ligue 1 hat Bas Karriere einen steilen Abwärtstrend genommen. Die Schwierigkeiten bei Schalke und nun in Łódź werfen Fragen über seine Zukunft auf. Sollte er im Winter erneut den Verein wechseln, wäre es bereits sein dritter Klub in weniger als einem Jahr.
