Polizei kontrolliert riskante E-Scooter-Nutzung von Schülern in Dortmund
Jacqueline RöhrdanzPolizei kontrolliert riskante E-Scooter-Nutzung von Schülern in Dortmund
Die Dortmunder Polizei hat diese Woche an mehreren weiterführenden Schulen Kontrollen von E-Scootern durchgeführt. Die Aktion fand zwischen 7 und 9 Uhr morgens statt und zielte auf die unsichere und rechtswidrige Nutzung der Gefährte durch Schülerinnen und Schüler ab. Beamte ahndeten zudem weitere Verkehrsverstöße in der Nähe von Schulgeländen.
Am häufigsten wurde das Fahren auf verbotenen Flächen wie Gehwegen beanstandet – ein Verstoß, der Fußgänger gefährdet und stadtweit in 36 Fällen registriert wurde. Auch im direkten Schulumfeld blieb dies das Hauptproblem.
Fünf E-Scooter, die von Kindern unter 14 Jahren genutzt wurden, beschlagnahmte die Polizei. In sechs weiteren Fällen mussten Erziehungsberechtigte oder Eltern mit Konsequenzen rechnen, weil sie das Fahren Minderjähriger ermöglicht hatten. Wiederholt kam es zudem vor, dass zwei Personen gleichzeitig einen E-Scooter nutzten – ein Verstoß gegen die Sicherheitsvorschriften, der das Verletzungsrisiko erhöht.
Sechs Strafanzeigen gab es wegen fehlender Pflichtversicherung. Ein 12-jähriger Junge wurde mit einem nicht zugelassenen E-Bike mit unzulässiger Gasgriff-Funktion angehalten; das Fahrzeug wurde sichergestellt. Zudem ahndeten die Beamten Falschparker und Verstöße gegen die Gurtpflicht in Schulnähe, darunter einen Fall, bei dem ein Kind ungesichert transportiert wurde.
An vier Schulen führte die Polizei während der Kontrollen gezielte Maßnahmen durch, während eine fünfte Schule präventiv beraten wurde.
Erlaubt ist die Nutzung von E-Scootern ausschließlich auf Radwegen oder – falls diese fehlen – auf der Fahrbahn. Die Aktion zeigte, dass bei jungen Fahrern weiterhin Sicherheitsmängel und Rechtsverstöße bestehen. Die Behörden kündigten an, die Einhaltung der Vorschriften weiter zu überwachen, um Risiken für Schüler und Fußgänger zu verringern.






