Polizei schlägt bei E-Scooter-Kontrollen in Dortmund und Lünen hart zu
Jacqueline RöhrdanzPolizei schlägt bei E-Scooter-Kontrollen in Dortmund und Lünen hart zu
Polizei in Dortmund und Lünen geht hart gegen Verstöße mit E-Scootern vor
Bei einer aktuellen Großkontrolle haben Beamte in Dortmund und Lünen gezielt gegen Ordnungswidrigkeiten im Zusammenhang mit E-Scootern vorgegangen. Dabei wurden fahrende Roller in beiden Städten angehalten, um mögliche Verstöße zu überprüfen. Die Aktion erfolgt vor dem Hintergrund steigender Unfallzahlen mit den Elektrokleinstfahrzeugen in der Region.
Allein zwischen Januar und August dieses Jahres stieg die Zahl der E-Scooter-Unfälle um 11,9 % – von 101 auf 113 Vorfälle. In Dortmund erhöhte sich die Fallzahl leicht von 92 auf 96, was einem Anstieg von 4,3 % entspricht. Deutlich stärker war der Zuwachs in Lünen: Hier verdoppelten sich die Unfälle nahezu, von 9 auf 17, was einem Anstieg von 88,9 % gleichkommt.
Im Rahmen der Kontrollen verhängten die Beamten 130 Bußgelder und dokumentierten sieben Ordnungswidrigkeiten. Zudem wurden 14 Strafanzeigen erstattet, unter anderem wegen gestohlener Scooter oder manipulierter Kennzeichen. Fünf Fahrer mussten sich einem Drogentest unterziehen, nachdem Polizisten den Verdacht auf Drogenkonsum während der Fahrt hatten.
Um über Unfallprävention aufzuklären, richtete die Polizei einen Informationsstand ein. Bei den Kontrollen wurde zudem ein 30-jähriger Dortmunder festgenommen, gegen den ein Haftbefehl vorlag.
Die Aktion unterstreicht die wachsenden Bedenken hinsichtlich der Sicherheit von E-Scootern in der Region. Angesichts von Bußgeldern, Festnahmen und steigenden Unfallzahlen verschärfen die Behörden nun die Kontrollen. Weitere Maßnahmen zur Eindämmung des Problems könnten folgen.






