24 April 2026, 20:32

Polizei schlägt in Vingst zu: Drogenhandel aus Friseursalon aufgedeckt

Ein Drogenmart-Geschäft an einer Straßenecke mit einem Gebäude, einem Schild, einem Straßenschild, einem geparkten Fahrrad, einem Müllcontainer und einem bewölkten Himmel.

Polizei schlägt in Vingst zu: Drogenhandel aus Friseursalon aufgedeckt

Kölner Polizei durchsucht Friseursalon und Wohnungen in Vingst – Drogenhandel im Visier

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Am 23. April 2023 führte die Kölner Polizei eine Großrazzia in einem Friseursalon sowie mehreren Wohnungen im Stadtteil Vingst durch. Ziel der Aktion war der Verdacht auf Drogenhandel; dabei wurden zahlreiche Verstöße gegen geltendes Recht aufgedeckt. Die Behörden ordneten die sofortige Schließung des Betriebs an.

Die Durchsuchung begann in den frühen Morgenstunden, als Beamte den Salon und angrenzende Immobilien durchkämmten. Dabei fanden sie etwa 90 Portionen Kokain, vorverpacktes Crack sowie rund 100 Gramm Marihuana. Beschlagnahmt wurden zudem eine Rolex-Uhr im Wert von 100.000 Euro, verschiedene Waffen, ein Mobiltelefon und Bargeld in Höhe von über 20.000 Euro.

Der 32-jährige Inhaber muss sich nun wegen des Vorwurfs verantworten, aus seinem Laden Drogen verkauft zu haben. Neben den Betäubungsmitteldelikten dokumentierten die Ermittler Verstöße gegen Aufenthalts-, Hygiene- und Jugendschutzbestimmungen. Daraufhin veranlasste das städtische Gewerbeamt die sofortige Schließung und Versiegelung der Räumlichkeiten.

Die Maßnahme war Teil einer groß angelegten Kontrollwelle in den Stadtteilen Kalk, Neumarkt und Friesenviertel. Polizei, Zollbeamte und lokale Behörden überprüften im Rahmen der Aktion mehrere Betriebe und Personen. Es wurden Bußgelder in Höhe von insgesamt über 95.000 Euro verhängt und mehrere vor Ort aufgefundene Spielautomaten stillgelegt.

Der Friseursalon bleibt vorerst geschlossen, während die Ermittlungen andauern. Die beschlagnahmten Gegenstände – darunter Drogen, Bargeld und Waffen – dienen als Beweismaterial. Die Behörden kündigten weitere Kontrollen an, um Kriminalität einzudämmen und die Einhaltung gewerberechtlicher Vorschriften in der Region sicherzustellen.

Quelle