Polizei Soest startet europaweite Razzia gegen Ablenkung am Steuer
Polizei im Kreis Soest intensiviert Kampf gegen Ablenkung am Steuer im Rahmen einer europaweiten Aktion
Vom 6. bis 12. Oktober 2025 führen Beamte im Kreis Soest gezielte Kontrollen durch, um die Verkehrsregeln strenger durchzusetzen und für die Gefahren von Unaufmerksamkeit im Straßenverkehr zu sensibilisieren. Die Maßnahme ist Teil der Kampagne „Konzentration auf die Straße“, die vom Netzwerk ROADPOL organisiert wird – einem Verbund europäischer Verkehrspolizeien.
Im Mittelpunkt der Aktion steht die Aufklärung über die schweren Risiken, die von Ablenkung am Steuer ausgehen. Schon ein kurzer Blick auf das Smartphone bei Tempo 50 bedeutet 14 Meter „blindes“ Fahren. Die Behörden warnen, dass solche Momente zu schweren Unfällen führen können.
Bei jüngsten Kontrollen in Lippstadt wurden bereits 37 Verstöße festgestellt, darunter illegale Handynutzung, Rasen sowie mangelnde Ladungssicherung. Auch Rotlichtverstöße wurden während der Überprüfungen dokumentiert.
ROADPOL, mit Sitz in London, koordiniert die europaweiten Einsätze. Die Organisation entstand aus einem Zusammenschluss von Verkehrspolizeien der EU und setzt sich mit gezielten Kontrollen für die Reduzierung von Unfällen ein. Auch künftig wird die Polizei im Kreis Soest an den Aktionswochen teilnehmen, um die Verkehrssicherheit nachhaltig zu verbessern.
Autofahrer im Kreis Soest werden aufgefordert, sich während der Kampagne voll auf den Verkehr zu konzentrieren und auf das Handy zu verzichten. Die Polizei betont, dass selbst kurze Unachtsamkeiten lebensbedrohliche Folgen haben können. Weitere europaweite Kontrollen sind geplant, um den Druck auf die Bekämpfung von Verkehrsverstößen aufrechtzuerhalten.






