Polizei stoppt 36 Verkehrsverstöße bei Aktion Radschlag in Gütersloh
Milan SüßebierPolizei stoppt 36 Verkehrsverstöße bei Aktion Radschlag in Gütersloh
Polizei in Gütersloh und Verl führt am 20. Februar 2023 Verkehrskontrollen im Rahmen der Aktion "Radschlag" durch
Die Beamten konzentrierten sich bei der Kampagne auf die Verringerung von Unfällen mit E-Bikes, Fahrrädern und E-Scootern. Während des Einsatzes wurden 36 Verstöße dokumentiert.
Im Fokus standen gefährliche Verhaltensweisen von Radfahrern, E-Scooter-Nutzern und Autofahrern. Besonders problematisch war die falsche Benutzung der Fahrbahn durch Zweiradfahrer, die für einen Großteil der Ordnungswidrigkeiten verantwortlich war. Zwei Radfahrer wurden zudem mit dem Handy am Steuer erwischt, zwölf verfügten nicht über die vorgeschriebene Beleuchtung.
Auch Autofahrer blieben nicht ohne Konsequenzen: Dreizehn Kraftfahrer mussten sich wegen Verstößen wie Vorfahrtsmissachtung oder Handybenutzung am Steuer verantworten. Drei weitere wurden wegen fehlender Sicherheitsgurte zur Kasse gebeten.
Seit 2023 haben die Aktion "Radschlag" und ähnliche bundesweite Kampagnen bereits über 150.000 Verkehrskontrollen durchgeführt. Allein in der Hauptphase 2024 führten 85.000 Überprüfungen zu rund 12.000 festgestellten Verstößen.
Die Polizei Gütersloh betont, dass die Sicherheit von Radfahrern und E-Scooter-Fahrern weiterhin Priorität habe. Weitere Kontrollaktionen sind geplant, um Unfälle zu reduzieren und die Verkehrsdiziplin zu verbessern. Die jüngsten Maßnahmen unterstreichen die anhaltenden Bemühungen, gefährliches Verhalten aller Verkehrsteilnehmer einzudämmen.
