19 February 2026, 21:27

Prozess um brutalen Treppensturz am Duisburger U-Bahnhof geht in die finale Runde

Ein Mann im Anzug und Krawatte geht einen Flur entlang und sieht besorgt aus, möglicherweise wegen einer Vergewaltigungsanklage.

Prozess um brutalen Treppensturz am Duisburger U-Bahnhof geht in die finale Runde

In Duisburg läuft derzeit ein Prozess wegen eines gewaltsamen Vorfalls am U-Bahnhof Harry-Epstein-Platz im Februar 2023. Ein 25-jähriger Mann aus der Region steht unter dem Vorwurf, einen stark alkoholisierten 29-Jährigen eine Treppe hinabgestoßen zu haben, wodurch das Opfer lebensgefährliche Verletzungen erlitt. Das Verfahren befindet sich nun in der Schlussphase; das Urteil wird für Mitte März erwartet.

Der Vorfall ereignete sich Anfang 2023, als der 29-jährige Geschädigte am U-Bahnhof laut Anklage vom Angeklagten gestoßen worden sein soll. Überwachungsaufnahmen dokumentierten die Auseinandersetzung und zeigen, wie das Opfer mehrere Meter die Treppe hinabstürzte. Es erlitt schwere Verletzungen und musste notoperiert werden, nachdem es per Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht worden war.

Seit dem Angriff liegt das Opfer im Koma. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 25-Jährigen versuchten Totschlag vor, wobei die Beweggründe für die Tat weiterhin unklar sind. Bei einer Verurteilung droht dem Angeklagten eine Haftstrafe von bis zu 15 Jahren.

Stand Februar 2026 gibt es keine öffentlichen Stellungnahmen oder Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit in U-Bahn-Stationen. Die Duisburger Behörden haben sich über das laufende Gerichtsverfahren hinaus nicht zu dem Fall geäußert.

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Die Urteilsverkündung im Prozess ist für Mitte März vorgesehen. Der Zustand des Opfers bleibt kritisch, während der Angeklagte die Entscheidung des Gerichts abwartet. Seit dem Vorfall sind keine weiteren offiziellen Reaktionen oder Entwicklungen bekannt geworden.