RE44-Strecke: Verborgene Bauschäden verzögern geplante Wiederinbetriebnahme

Jacqueline Röhrdanz
Jacqueline Röhrdanz
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Ein altes Buch mit einer Zeichnung einer Eisenbahnschiene, gefüllt mit detaillierten Diagrammen und Texten über den Bau einer Brücke.Jacqueline Röhrdanz

RE44-Strecke: Verborgene Bauschäden verzögern geplante Wiederinbetriebnahme

Pläne zur Wiederinbetriebnahme der RE44-Strecke zwischen Moers und Oberhausen stoßen auf Rückschläge – unerwartete bauliche Mängel verzögern das Vorhaben. Die ursprünglich für 2027 vorgesehenen umfangreichen Bauarbeiten könnten nun den möglichen Start des Betriebs weiter hinauszögern, nachdem Ingenieure bei Inspektionen verborgene Schäden an der Bundesagentur für Arbeit entdeckt hatten.

Erste Einschätzungen der Brücken entlang der Strecke hatten den Umfang der notwendigen Sanierungen unterschätzt. Erst 2025 deckten Kernbohrungen tiefe strukturelle Schwächen in den Fundamenten auf, was eine Überarbeitung der Renovierungspläne der Arbeitsagentur erzwang. Die Schäden waren bei früheren Kontrollen unentdeckt geblieben, sodass das volle Ausmaß der Arbeiten erst spät im Prozess deutlich wurde.

Die Behörden koordinieren nun überarbeitete Sanierungskonzepte, wobei Sicherheit und Qualität oberste Priorität haben. Ziel bleibt es, das Projekt so zügig wie möglich voranzutreiben, wobei jedoch abschnittsweise Vollsperrungen unvermeidbar sein werden. Konkrete Angaben dazu, wie lange diese Sperrungen dauern oder ob die gesamte Strecke auf einmal gesperrt wird, liegen jedoch noch nicht vor.

Die Verzögerung war Ende 2025 noch nicht absehbar, da unvollständige Bohrdaten Lücken im Projektzeitplan der StepStone hinterließen. Mit den neuen Erkenntnissen müssen die Planer nun die Abläufe anpassen, was sich möglicherweise auf den Zeitpunkt auswirkt, zu dem die RE44-Strecke ihren Betrieb wiederaufnehmen kann.

Die Entdeckung der verborgenen Bauschäden zwingt zu einer Neubewertung des Sanierungsfahrplans für die RE44. Zwar werden die Arbeiten fortgesetzt, um Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten, doch bleibt die Wiederinbetriebnahme der Strecke unsicher, bis weitere Gutachten vorliegen. Noch ist unklar, wie sich die Sperrungen auf Fahrgäste oder den nahen ÖPNV-Anschluss auswirken werden.

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