15 April 2026, 14:38

Rhein-Ruhr kämpft um Olympische Spiele 2036 – Bürgerentscheid steht bevor

Außenansicht des Deutschen Sport & Olympia Museums in Berlin, das ein Gebäude mit Fenstern und einer Tür zeigt, umgeben von Bäumen und Bannern unter einem bewölkten Himmel.

Rhein-Ruhr kämpft um Olympische Spiele 2036 – Bürgerentscheid steht bevor

Die Rhein-Ruhr-Region bewirbt sich um die Nominierung als deutscher Kandidat für die Austragung der Olympischen Spiele 2036. Im April 2026 stimmen die Bürger in 16 Kommunen, darunter Krefeld, darüber ab, ob sie die Bewerbung unterstützen. Das Konzept setzt auf bestehende Veranstaltungsorte wie die Yayla-Arena in Krefeld, um Kosten und Umweltbelastung gering zu halten.

Vier deutsche Regionen – München, Berlin, Hamburg und Rhein-Ruhr – konkurrieren um die Unterstützung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Der DOSB wird seit Kurzem von Otto Fricke geführt, einem gebürtigen Uerdinger und führenden FDP-Politiker. Seine Position könnte die Entscheidung beeinflussen, welche Stadt sich schließlich durchsetzt.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Falls Rhein-Ruhr den Zuschlag erhält, soll die Westparkstraße in Krefeld die Paralympics-Wettkämpfe im Rollstuhlrugby ausrichten. Unklar ist jedoch noch, welche olympischen Wettbewerbe – sofern überhaupt – dort stattfinden würden. Die Region setzt auf ihr Netzwerk bereits vorhandener Sporteinrichtungen, um nachhaltige und kostengünstige Spiele zu gewährleisten.

Die Abstimmung im April 2026 wird entscheiden, ob Rhein-Ruhr im Rennen um die Olympischen Spiele bleibt. Ein erfolgreicher Antrag würde Rollstuhlrugby bei den Paralympics in der Westparkstraße bedeuten, während andere Details zu den Wettbewerben noch offen sind. Der Ausgang hängt von der öffentlichen Unterstützung und der endgültigen Auswahl des DOSB unter den konkurrierenden Städten ab.

Quelle