07 April 2026, 22:35

Rheinmetall dringt mit neuem Joint Venture in die Raumfahrt vor

Militärlastwagen mit montierter Satellitenschüssel, auf einem Feld mit Menschen, Bäumen und einem klaren blauen Himmel geparkt.

Rheinmetall bald auch Weltraum-Satelliten - Rheinmetall dringt mit neuem Joint Venture in die Raumfahrt vor

Der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall steigt über ein neues Joint Venture in die Raumfahrttechnologie ein. Das Unternehmen hat sich dafür mit dem finnischen Satellitenspezialisten Iceye zusammengetan und die Firma Rheinmetall Iceye Space Solutions gegründet. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung militärischer Aufklärungssatelliten mit modernsten Radarsystemen.

Das neue Unternehmen mit Sitz in Neuss wird mehrheitlich von Rheinmetall kontrolliert, das 60 Prozent der Anteile hält, während Iceye die verbleibenden 40 Prozent behält. Beide Partner streben eine rasche Steigerung der Satellitenproduktion an – die operativen Aktivitäten sollen noch vor Jahresende aufgenommen werden.

Rheinmetalls etabliertes globales Vertriebsnetz soll dabei helfen, die Satelliten weltweit zu vermarkten. Iceye entwirft und betreibt bereits Satelliten mit synthetischer Apertur-Radartechnologie (SAR), von denen einige derzeit in der Ukraine im Einsatz sind. Der erste Satellit aus der neuen Partnerschaft soll bis 2025 in Neuss gefertigt werden.

Das Joint Venture markiert Rheinmetalls Einstieg in den Raumfahrtsektor und erweitert das Produktportfolio um militärische Satelliten. Durch die Kombination von Iceyes Fachwissen mit den Ressourcen Rheinmetalls will die Partnerschaft die Produktion beschleunigen und die Fähigkeiten im Bereich der verteidigungsrelevanten Satellitentechnologie ausbauen.

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