25 January 2026, 18:59

Rheinmetall holt 120-Millionen-Auftrag für Puma-Simulatoren der Bundeswehr

Ein altes Aktienzertifikat mit einer Illustration eines Zugs, mit Text und Zahlen, die auf die Militärpostenbahn-Gesellschaft hinweisen.

Rheinmetall holt 120-Millionen-Auftrag für Puma-Simulatoren der Bundeswehr

Rheinmetall sichert Großauftrag für hochmoderne Ausbildungssysteme der Bundeswehr

Der Rüstungskonzern Rheinmetall hat einen bedeutenden Auftrag zur Lieferung fortschrittlicher Trainingssysteme für die Bundeswehr an Land gezogen. Der Deal im Wert von knapp 120 Millionen Euro umfasst die Modernisierung und Auslieferung von neun Simulatoren für den Schützenpanzer Puma. Unterdessen hat die Aktie des Unternehmens kräftig zugelegt und nach einer starken Woche bei 1.900 Euro geschlossen.

Die Bundeswehr vergab den Auftrag an die PSM GmbH, ein Joint Venture von Rheinmetall und KNDS, voraussichtlich am oder um den 19. Dezember 2025. Die Vereinbarung betrifft neun Ausbildungssysteme für den Schützenpanzer Puma (AGSP) mit einem Volumen von 119,5 Millionen Euro. Die ersten Lieferungen sind für Mitte 2027 geplant.

Die Rheinmetall Electronics GmbH übernimmt die Federführung bei der Aufrüstung des bestehenden AGSP-Prototyps auf den neuen Serienstandard. Zwar hält PSM den Hauptauftrag, Rheinmetall fungiert jedoch als wichtiger Unterauftragnehmer für das Projekt.

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Die Meldung folgt auf einen weiteren Erfolg Rheinmetalls in einem hochtechnologischen Bereich: Das Unternehmen schloss kürzlich ein Projekt zur Entwicklung fortschrittlicher Elektrodentechnologie für die alkalische Elektrolyse ab. Damit erweitert es sein wachsendes Portfolio in den Bereichen Verteidigung und industrielle Innovation.

An den Finanzmärkten verzeichnete die Rheinmetall-Aktie einen deutlichen Anstieg und legte innerhalb von fünf Handelstagen fast 19 Prozent zu. Der Kurs kletterte im Xetra-Handel auf 1.900 Euro – den höchsten Stand seit Monaten. Anleger reagierten positiv auf Äußerungen von Donald Trump zu erhöhten US-Militärausgaben sowie auf die jüngsten Auftragserfolge Rheinmetalls. Trotz des Kursanstiegs notiert die Aktie jedoch noch etwa 6 Prozent unter ihrem Rekordhoch von 2.008 Euro.

Der Auftrag der Bundeswehr festigt Rheinmetalls Position als führender Anbieter von Militär-Ausbildungstechnologie. Mit den für Mitte 2027 geplanten Lieferungen wird sich das Unternehmen auf die Feinabstimmung der AGSP-Systeme gemäß den Produktionsstandards konzentrieren. Die aktuelle Kursentwicklung spiegelt dabei sowohl externe Einflüsse als auch die kontinuierliche Expansion Rheinmetalls im Bereich Verteidigungsaufträge wider.