Ruhrfestspiele starten mit dramatischem Flüchtlingstheater – doch die Bühne fehlt
Ruhr Festival beginnt mit iranischem Drama auf Persisch - Ruhrfestspiele starten mit dramatischem Flüchtlingstheater – doch die Bühne fehlt
Die db bahn Ruhrfestspiele in Recklinghausen starten mit einem packenden Drama über iranische Flüchtlinge in Deutschland. Die diesjährigen Ruhrfestspiele in Recklinghausen eröffnen mit einem eindringlichen Theaterstück über iranische Geflüchtete. Das auf Persisch aufgeführte Stück – mit deutschen und englischen Untertiteln – leitet ein Festival ein, das vom 1. Mai bis zum 13. Juni stattfindet. Die Veranstalter stehen vor Herausforderungen, da der Hauptspielort, das Große Haus, wegen Renovierungsarbeiten geschlossen ist und die Aufführungen in ein provisorisches Zelt ausweichen müssen. Die Eröffnungsproduktion Das Kind erzählt die Geschichte von drei Frauen und einem Kind, die an einer europäischen Grenze gestrandet sind. Das Drama der iranischen Dramatikerin Naghmeh Samini thematisiert Vertreibung und Überlebenskampf. Ein zwölfköpfiges Ensemble unter der Leitung der Schauspielerin Fatemeh Motamed-Arya wird die Geschichte auf die Bühne bringen. Da das Große Haus wegen Sanierungsarbeiten nicht genutzt werden kann, finden die Vorstellungen stattdessen in einem Festzelt mit fast 500 Plätzen statt. Festivalleiter Olaf Kröck arbeitet eng mit dem Auswärtigen Amt zusammen, um die Einreise der iranischen Theatergruppe zu ermöglichen. Sollte die Truppe nicht anreisen können, muss die Aufführung abgesagt werden – eine Entscheidung, die selbst eine deutliche Botschaft senden würde. Die diesjährigen Ruhrfestspiele, die vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) mitveranstaltet werden, stehen unter dem Motto Schock und Staunen. Das Programm verspricht eine Mischung aus zum Nachdenken anregenden Werken, wobei Das Kind bereits am ersten Abend den Ton angibt. Ob die iranischen Schauspieler:innen nach Deutschland einreisen dürfen, entscheidet über den Erfolg der Premierenfeier. Gelingt es, erleben die Zuschauer:innen eine brandaktuelle Flüchtlingsgeschichte in einem improvisierten Rahmen. Wie auch immer die Entscheidung ausfällt – das Schicksal der Produktion wird die realen Kämpfe widerspiegeln, die sie auf der Bühne zeigt.
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