14 January 2026, 19:14

RWE und KKR besiegeln Milliarden-Deal für britische Offshore-Windparks in der Nordsee

Ein Windturbinenfeld auf einer grasbewachsenen Fläche mit Bäumen im Hintergrund und Wolken am Himmel, beschriftet als Windpark in den Niederlanden.

RWE bekommt Aufwind bei britischer Offshore-Auktion - RWE und KKR besiegeln Milliarden-Deal für britische Offshore-Windparks in der Nordsee

Der Energiekonzern RWE hat mit der Investmentgesellschaft KKR einen bedeutenden Deal für zwei große Offshore-Windparks abgeschlossen. Die Partnerschaft umfasst die Projekte Norfolk Vanguard East und West in der britischen Nordsee. Beide Vorhaben sollen bis Ende des Jahrzehnts in Betrieb gehen.

Analysten loben RWE für seinen Erfolg bei der jüngsten britischen Auktion für Offshore-Windenergie, bei der das Unternehmen Verträge für mehrere Standorte sicherte. Nach der Bekanntgabe stieg der Aktienkurs von RWE, was das Vertrauen der Investoren in die Projekte widerspiegelt.

Im Rahmen der jüngsten Vereinbarung verkauft RWE einen 49-Prozent-Anteil an den Windparks Norfolk Vanguard East und West an KKR. Die Transaktion soll noch in diesem Sommer abgeschlossen werden, vorbehaltlich der regulatorischen Genehmigung. Sobald sie in Betrieb sind, werden die beiden Projekte Teil des wachsenden Portfolios von RWE in britischen Gewässern sein.

Das Unternehmen verfügt bereits über Verträge für Offshore-Windparks mit einer Gesamtkapazität von 6,9 Gigawatt. Zu den erfolgreichen Projekten zählen die Zone Dogger Bank South sowie Awel y Môr in der Irischen See. Die Windparks Norfolk Vanguard East und West in der Nordsee sollen 2029 bzw. 2030 mit der Stromerzeugung beginnen.

KKRs Engagement unterstreicht das langfristige Bekenntnis des Investmentunternehmens zu erneuerbaren Energien in Großbritannien. Die Partnerschaft mit RWE zeigt die finanzielle Unterstützung hinter dem Ausbau der Offshore-Windenergie im großen Stil.

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Der Deal festigt RWEs Position als führender Akteur im britischen Offshore-Windsektor. Mit der Unterstützung von KKR werden die Norfolk Vanguard-Projekte maßgeblich zur Erreichung der britischen Ziele für erneuerbare Energien beitragen. Die regulatorische Genehmigung steht als letzter Schritt vor dem Abschluss der Transaktion noch in diesem Jahr aus.