16 December 2025, 15:13

Schoko-Weihnachtsmänner werden 2025 seltener – warum die Produktion schrumpft

Schokoladen sind auf einem Tisch in der Mitte des Bildes platziert.

Deutsche Süßwarenindustrie produziert weniger Schokoladen-Weihnachtsmänner in diesem Jahr - Schoko-Weihnachtsmänner werden 2025 seltener – warum die Produktion schrumpft

Deutsche Süßwarenindustrie stellt in diesem Jahr weniger Schoko-Weihnachtsmänner her

Deutsche Süßwarenindustrie stellt in diesem Jahr weniger Schoko-Weihnachtsmänner her

Deutsche Süßwarenindustrie stellt in diesem Jahr weniger Schoko-Weihnachtsmänner her

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  1. Dezember 2025

Die Bahn der Süßwarenbranche hat in diesem Jahr die Produktion von Schokoladen-Weihnachtsmännern gedrosselt. Nur 164 Millionen Figuren wurden hergestellt – ein Rückgang um 11 Prozent im Vergleich zu 2024. Hinter dem Rückgang stehen steigende Kosten und eine schwache Nachfrage der Verbraucher.

Mehrere große Hersteller haben ihre saisonale Produktion reduziert. Haribo verlagerte Kapazitäten in den Fabriken auf andere Weihnachtsartikel. Die August Storck KG kämpfte mit hohen Rohstoffkosten und unsicheren Kakao-Lieferungen. Ferrero Deutschland konzentrierte sich stattdessen auf seine meistverkauften Feiertagsprodukte.

Die Lambertz-Gruppe drosselte die Produktion wegen explodierender Energiekosten und Personalmangels. Auch kleinere Schokoladenhersteller in Nordrhein-Westfalen und Sachsen stellten weniger Weihnachtsmänner her und verwiesen auf schwankende Kakaopreise und hohe Produktionskosten.

Die Kakaopreise sind zwar leicht von ihren früheren Höchstständen gesunken, bleiben aber historisch hoch. Den endgültigen Verkaufspreis jedes Schoko-Weihnachtsmanns legen die Händler fest – die Hersteller haben kaum Einfluss auf die Kosten für die Verbraucher.

Von den 164 Millionen hergestellten Figuren blieben 82 Millionen in Deutschland. Die übrigen 64 Millionen wurden ins Ausland exportiert.

Der Produktionsrückgang spiegelt die allgemeinen Herausforderungen der Branche wider. Höhere Kosten für Rohstoffe, Energie und Arbeitskräfte drücken die Gewinnmargen. Angesichts der zurückhaltenden Ausgaben der Verbraucher passen die Hersteller ihre saisonalen Strategien an.