21 December 2025, 15:46

SEG verkauft altes Sportfeld Oberburg - Weg frei für geplante Hängebrücken nach Schloss Burg

Ein altes Bild einer Hängebrücke mit einem schwarzen Laternenmast vorne unten und einem Baum in der rechten Ecke.

SEG verkauft altes Sportfeld Oberburg - Weg frei für geplante Hängebrücken nach Schloss Burg

SEG verkauft altes Sportgelände in Oberburg – Weg frei für geplante Hängebrücken zu Schloss Burg

Burg an der Wupper – Ein wegweisender Schritt für ein spektakuläres Tourismusprojekt im Bergischen Land ist getan: Die Stadtentwicklungsgesellschaft Solingen (SEG) verkauft das ehemalige Sportgelände an der Talsperrenstraße in Oberburg an die Eberhardt-Unternehmensgruppe. Das Grundstück bildet die zentrale Grundlage für den Bau einer rund 280 Meter langen und 70 Meter hohen Hängebrücke in der Nähe von Schloss Burg.

Ein ehemaliges Sportgelände im Solinger Stadtteil Oberburg wechselt für ein großes Tourismusvorhaben den Besitzer: Die Eberhardt-Gruppe hat das Areal an der Talsperrenstraße erworben, um dort eine 280 Meter lange Hängebrücke zu errichten, die in bis zu 70 Metern Höhe nahe dem historischen Schloss Burg verlaufen soll. Die politische Zustimmung zum Verkauf erfolgte im Oktober 2024, nachdem detaillierte Machbarkeitsstudien vorlagen.

Die Solinger Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG) hat den Verkauf nach einer Konzeptstudie abgeschlossen, die die Hängebrücke als die vielversprechendste Lösung auswies. Investor Günter Eberhardt, ein Bauunternehmer, plant, das Gelände zu einer neuen Touristenattraktion umzugestalten. Sein Konzept umfasst nicht nur die Brücke, sondern auch Parkplätze für Besucher, ein Ankunftsgebäude sowie Einrichtungen für Ticketverkauf, Informationen und Sanitäranlagen.

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Der Kaufvertrag enthält eine entscheidende Auflage: Er tritt erst in Kraft, sobald die Baugenehmigung für die Parkflächen erteilt wird. Die neuen Parkzonen sollen auch Gästen von Schloss Burg zugutekommen und den Zugang zur Burganlage erleichtern. Ein öffentlicher Wanderweg wird das ehemalige Sportgelände mit der Brücke verbinden und so einen einfachen Fußweg für Besucher gewährleisten. Eberhardt zeigt sich optimistisch und bezeichnet die touristischen Chancen als „außergewöhnlich“. Allerdings ist das Gelände im aktuellen Flächennutzungsplan noch als Grünfläche mit Sportnutzung ausgewiesen. Das bedeutet, dass vor Baubeginn neue Bebauungspläne und Fachgutachten erforderlich sind.

Das Projekt steht und fällt mit den notwendigen Genehmigungen für Parkplätze und Infrastruktur. Bei erfolgreicher Umsetzung könnten die Hängebrücke und die begleitenden Einrichtungen die Region zu einem bedeutenden Anziehungspunkt für Touristen machen. Die nächsten Schritte umfassen detaillierte Planungen und behördliche Prüfungen, um Eberhardts Vision Realität werden zu lassen.