21 April 2026, 10:33

Solingen startet Untersuchung zu Hundekot-Problem in Ohligs und Aufderhöhe

Ein Papier mit einer Zeichnung von Menschen und Tieren, darunter ein Hund, der an einem Holzpfahl hängt, mit begleitendem Text, der wahrscheinlich auf eine Hundegebühr Bezug nimmt.

Solingen startet Untersuchung zu Hundekot-Problem in Ohligs und Aufderhöhe

Im Solinger Stadtteil Ohligs/Aufderhöhe/Merscheid ist eine offizielle Untersuchung zur Hundehaltung eingeleitet worden. Anlass sind zunehmende Beschwerden über Hundekot, der öffentliche Flächen wie Gehwege, Parks und Friedhöfe verunreinigt. Drei politische Kräfte – die Grünen, die SPD und der Bezirksvertreter Michael Bender – haben gemeinsam den Antrag für die Erhebung vorgelegt, um das Problem anzugehen.

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Ziel der Untersuchung ist es, ein klares Bild der aktuellen Situation zu gewinnen. Dabei soll die Anzahl der Hunde im Gebiet erfasst und die bestehende Entsorgungsinfrastruktur bewertet werden. Besonders im Fokus stehen stark frequentierte Orte wie das Ittertal, das Lochbachtal und die Ohligser Heide, wo die Verschmutzung zu einem dauerhaften Problem geworden ist.

Die Initiatoren betonen, dass es mit dem Vorstoß nicht um eine gezielte Kritik an Hunden oder ihren Besitzern gehe. Vielmehr handele es sich um einen Appell für mehr Verantwortungsbewusstsein und bessere Rahmenbedingungen. Neben dem Ausbau der Infrastruktur sind Aufklärungskampagnen geplant, um das Bewusstsein zu schärfen, sowie strengere Kontrollen, um Fehlverhalten vorzubeugen.

Durch die Analyse dieser Faktoren hoffen die Fraktionen, wirksame Maßnahmen zur Reduzierung der Verunreinigung durch Hundekot zu identifizieren. Langfristiges Ziel ist es, eine Grundlage für praktische Verbesserungen zu schaffen, die saubere öffentliche Räume und ein respektvolleres Miteinander im Stadtteil gewährleisten.

Die Ergebnisse der Untersuchung werden die nächsten Schritte zur Bekämpfung der Verschmutzung im Bezirk bestimmen. Mögliche Maßnahmen umfassen den Ausbau von Entsorgungsmöglichkeiten, gezielte Sensibilisierungsprogramme und klarere Regeln für Hundebesitzer. Die Initiative steht im Kontext einer breiteren Anstrengung, die Bedürfnisse von Haustierhaltern mit der Sauberkeit gemeinschaftlich genutzter Flächen in Einklang zu bringen.

Quelle