26 June 2026, 02:27

SPOTLIGHT Gelsenkirchen: Wie ein Café zum Zentrum für partizipativen Journalismus wird

CORRECTIV startet eigene lokale Redaktion - Ein Gespräch mit Tobias Hauswurz

SPOTLIGHT Gelsenkirchen: Wie ein Café zum Zentrum für partizipativen Journalismus wird

SPOTLIGHT Gelsenkirchen: Ein neues Journalismus-Projekt startet in der Stadt

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In Gelsenkirchen geht ein innovatives Journalismus-Projekt an den Start: SPOTLIGHT Gelsenkirchen. Ziel ist es, eng mit den Bürgerinnen und Bürgern zusammenzuarbeiten, um lokale Herausforderungen zu identifizieren und gemeinsame Lösungen zu entwickeln. Das Projekt setzt von Anfang an auf einen partizipativen Ansatz und bindet die Menschen vor Ort aktiv ein.

Gegründet wurde die Initiative von Tobias, der eine enge persönliche Verbindung zu Gelsenkirchen hat. Trotz der Probleme der Stadt bleibt er ihr verbunden und glaubt an ihr Potenzial. Das Team wird von einem Café aus arbeiten, das gleichzeitig als Redaktion dient. Zwei lokale Journalistinnen und Journalisten sind vor Ort im Einsatz.

Die Bewohnerinnen und Bewohner gestalten die Arbeit mit, indem sie Themen einbringen, Fragen stellen und ihre Erfahrungen teilen. Die Journalisten tauschen sich direkt mit den Besuchern aus und sammeln Geschichten für einen wöchentlichen Newsletter. Im Fokus stehen drängende Themen wie ein Finanzskandal, Bildungsprobleme, die Neugestaltung der Innenstadt und Stadtteile, die mit dem Niedergang kämpfen.

Die Reaktionen auf das Projekt sind bisher überwiegend positiv, Kritik gibt es kaum. Ziel ist es, die Arbeit tief in der Stadt zu verankern, indem die Bürgerinnen und Bürger als Partner und Multiplikatoren einbezogen werden. Die Berichterstattung wird Missstände in Verwaltung, Bildung und Stadtentwicklung aufgreifen – aber auch mögliche Lösungen und Zukunftsvisionen.

SPOTLIGHT Gelsenkirchen wird sowohl als Café als auch als journalistischer Knotenpunkt fungieren. Es widmet sich zentralen lokalen Themen und gibt den Menschen eine direkte Stimme bei der Gestaltung des Diskurses. Das Projekt spiegelt den wachsenden Bedarf nach kollaborativem, lösungsorientiertem Journalismus in der Stadt wider.

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