18 April 2026, 20:34

"Süßes oder Saures": Wie Kinder in Höxter-Albaxen Autofahrer bremsen

Eine Straßenszene mit fahrenden Autos, ein Tempolimitschild, Strommasten mit Drähten, Gebäude mit Fenstern und Geländern, Bäume und einen klaren blauen Himmel.

"Süßes oder Saures": Wie Kinder in Höxter-Albaxen Autofahrer bremsen

"Süßes oder Saures": Mit einer Tempokontrolle für mehr Verkehrssicherheit in Höxter-Albaxen

In Höxter-Albaxen fand eine ungewöhnliche, aber wirksame Geschwindigkeitskontrolle unter dem Motto "Süßes oder Saures" statt – eine gemeinsame Aktion von örtlicher Polizei und Grundschülern. Ziel der Kampagne war es, Autofahrer spielerisch an die Einhaltung der Tempolimits zu erinnern und gleichzeitig die Gemeinschaft einzubinden.

Die Aktion wurde auf der Hansastraße durchgeführt, wo Beamte und Schüler gemeinsam den Verkehr überwachten, der aus Richtung Stahle in den Ort einfuhr. Beteiligt waren 63 Kinder der Albaxener Schule im Wesertal sowie die Verkehrspolizei Höxter. Unterstützt wurden die Schüler von einem Motorradpolizisten, dem Revierdienst sowie den Beamtinnen Kathrin Nieseke und Pia Menne, die ihnen halfen, die Geschwindigkeiten der Fahrzeuge zu kontrollieren.

Mit Stopp-Schildern hielten die Kinder insgesamt 37 Autofahrer an. Wer sich an die Vorgaben hielt, erhielt eine Dankeskarte mit einer Süßigkeit – Temposünder dagegen einen Hinweiszettel und eine "saure" Überraschung. Nur wenige Fahrer missachteten die Regeln; die höchste gemessene Geschwindigkeit lag bei 58 km/h.

Die Schüler sprachen die Autofahrer direkt an, erklärten die Gefahren von Raserei und bedankten sich bei denen, die sich vorschriftsmäßig verhalten hatten. Verwarngelder oder Bußgelder wurden nicht verhängt, denn im Mittelpunkt stand die Aufklärung statt Bestrafung.

Die Resonanz aller Beteiligten – von Fahrern über Polizisten bis hin zu den Schülern – fiel durchweg positiv aus. Die Kampagne sensibilisierte erfolgreich für mehr Verkehrssicherheit, ohne auf Sanktionen setzen zu müssen. Durch die Einbindung der Kinder entstand bei allen ein stärkeres Verantwortungsbewusstsein. Die Organisatoren zeigten sich zufrieden: Die Aktion habe gezeigt, wie durch gemeinschaftliches Engagement rücksichtsvolleres Fahrverhalten gefördert werden kann.

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